Unwetterwarnung für Teneriffa bis Dienstag

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Zunächst bis Dienstag gilt auf Teneriffa eine Unwetterwarnung, bis Montagnacht herrscht Alarmstufe Rot. Es werden Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis zu 120 Kilometern pro Stunde erwartet. Zahlreiche Flüge und Fährverbindungen wurden bereits gestrichen. Aufräumtrupps beseitigten provisorisch Hindernisse in den Wasserabläufen aus den Bergen.

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Dutzende Kanaren-Flüge gestrichen

Bereits dutzende Flüge von den und auf die Kanaren wurden gestrichen. Der Flughafen von La Palma wurde am Sonntag von der spanischen Flughafenbehörde sogar komplett geschlossen. Auf den Flughäfen von Teneriffa und Gran Canaria herrschte nach Behörden-Angaben noch am Sonntag ganz normaler Betrieb. Doch am Montag gab es zahlreiche Flugausfälle. Auch Fährverbindungen mussten gestrichen werden.

Alarmstufe Rot und Notstand auf Teneriffa

Mit der offiziellen Warnung bestätigte die Inselregierung am Wochenende zunächst die Unwetterwarnung des staatlichen Wetterdienstes Aemet. Für Teneriffa, Gran Canaria, La Gomera und El Hierro wurde zunächst Alarmstufe Orange ausgerufen. Am Sonntag wurde diese auf Alarmstufe Rot erhöht. La Palma meldete schon am Montagmorgen erste Sturm-Schäden: Ein Dach wurde abgedeckt, mehrere Autos beschädigt. Der Notstand wurde ausgerufen.

Städte sichern Regenabflüsse zum Atlantik

In Santa Cruz wurden bereits am Wochenende Trupps entsandt, die besonders die zum Regenauslauf in Richtung Atlantik dienenden Barrancos provisorisch aufgeräumt haben. Es wird mit starken Sturzbächen gerechnet. Außerdem wurden bereits alle Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft gesetzt.

Kinder bekommen schulfrei – Anwohner sollen daheim bleiben

Die Kinder auf Teneriffa sowie auf einigen Nachbarinseln haben derweil schulfrei bekommen. Die Regierung forderte alle Anwohner auf, nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben. Besonders in höheren Lagen, wie im Süden bei Vilaflor und im Norden rund um La Orotava, herrschen starke Sturmböen. Die teils extremen Winde sollen nach Aemet-Angaben örtlich mit bisweilen erheblichen Regenfällen von mehr als 30 Litern Wasser pro Quadratmeter einher gehen.

Alle Anwohner und Besucher wurden aufgefordert, ihr Hab und Gut zu sichern und besonders draußen – beispielsweise auf Balkonen und Terrassen – nichts stehen zu lassen. Ferner sollen Fenster und Türen geschlossen bleiben.

Das Schlechtwettergebiet soll voraussichtlich bis Dienstag anhalten.

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