Playa de las Americas: Heißer Sand und teure Yachten

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Playa de las Americas steht für Sonnengarantie und Partyurlaub. Überhaupt ist der Süden Teneriffas der touristisch erschlossenste Teil der Kanareninsel. Doch hier wird dies besonders deutlich. Ebenso wie die Nachbarstadt Los Cristianos ist Playa de las Americas von Hotels und Apartements gesäumt. Dazwischen gibt es Restaurants, Supermärkte und für die Kanaren eher untypische Kneipen. Dennoch kommen hier alle Tourismus-Segmente voll auf ihre Kosten.

Geschichte von Las Americas

Der Name Las Americas entstammt einer kanarischen Sage. Demnach waren auswanderungswillige Tinerfenos angeblich am südwestlichen Rand der Insel zusammengekommen, um auf ein Schiff in das ersehnte Amerika zu warten. Der für den Süden Teneriffas typische mondlandschaftsartige Boden war für die Landwirtschaft unbrauchbar, sodass es die Ureinwohner nicht in diesem Gebiet hielt.

Doch die wenigen wertvollen Landstriche brachten findige Bauunternehmer in den 1960er und 70er Jahren schließlich auf die Idee, eine Tourismushochburg hochzuziehen. Das riesige Gebiet von Playa de las Americas wurde schließlich der Einfachheit halber unterteilt in verschiedene Bereiche. Sie erstrecken sich inzwischen vom nördlichen Costa Adeje bis hin zum südlicher gelegenen Las Americas.

Strand und teure Yachten

So lange die Sonne scheint, ist der Strand die Hauptattraktion von Playa de las Americas. Die starke Brandung des Atlantiks wird durch eine Mauer abgehalten. So kommen Sonnenanbeter ungestört von Naturgewalten auf ihre Kosten. Wer Sand und Strand-Trubel entfliehen möchte, sollte einen Abstecher in den Yachthafen machen. Puerto de Colon ist ein stark frequentierter Sporthafen, in dem vor allem das Sehen und Gesehen werden im Vordergrund stehen. Aus diesem Grund sind immer wieder auffällige und teure Yachten an den Anlegern zu bewundern.

Perfekte Infrastruktur und für jeden etwas

Die Grenzen zwischen Playa de las Americas und Costa Adeje verschwimmen durch die aneinandergereihten Hotelanlagen und die verbundenen Promenaten inzwischen völlig, weshalb die Nachbarstadt ebenfalls mit Partyurlaub und Action in Verbindung gebracht wird.

Doch Costa Adeje versucht auch mit höheren Preisen, sich vom Image des Ballermann-Tourismus zu befreien. Dies bedeutet jedoch längst nicht mehr, dass Playa de las Americas besonders günstig ist. Auch hier sind die Preise inzwischen gestiegen. Doch dafür stimmt in den Hotels auch meist die gebotene Qualität.

Um die Stadt herum entstanden gleich mehrere hochwertige Golf-Anlagen und auch Angebote im Bereich Wassersport oder Whale-Watching sind mitunter erstklassig. Und wer vor allem des Partyurlaubes wegen in die Stadt gekommen ist, kommt ebenfalls voll auf seine Kosten.

Die Infrastruktur rund um Playa de las Americas und Costa Adeje ist durchdacht und sehr gut ausgebaut. Vom Luxushotel bis zum Ferienhaus und vom Restaurant bis zur Kneipe ist alles vorhanden. Außerdem gibt es die verschiedensten Ausflugsmöglichkeiten und mit dem Siam Park den größten Wasserpark Europas. Dem schönen Urlaub steht also nichts mehr im Wege.

Playa de las Americas: Heißer Sand und teure Yachten

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