Grippe-Impfung auf den Kanaren: Das sollten Sie wissen

Auf den Kanarischen Inseln starten die Vorbereitungen für die nächste Grippe-Welle. Im vergangenen Jahr war auf der Inselgruppe im Atlantischen Ozean eine Grippe-Epidemie ausgebrochen. Wir haben zusammengefasst, was Sie vor der nächsten Grippe-Welle über die Influenza und die Grippeschutz-Impfung wissen sollten.

Ads

Bis zu einer Million Euro investierte die Regierung der Kanarischen Inseln jedes Jahr in die Grippe-Prävention. Die Gesundheitsbeauftragten bestellen dabei bis zu 250.000 Impfeinheiten für die Anwohner. Durch diese Vorsorge soll die Grippewelle im Zaum gehalten werden. Dennoch erreicht die Grippewelle in vielen Jahren epidemische Ausmaße.

Grippe-Impfung: Kanaren hoffen auf große Beteiligung

Im Jahr 2013 war das Archipel landesweit am schlimmsten von der Grippe betroffen. Rund 350 von 100.000 Einwohnern hatten sich mit dem Virus infiziert. Damit galt die Grippewelle offiziell als Epidemie. Mehrere Menschen kamen bereits durch Grippe-Erkrankungen ums Leben.

Die Regierung der Kanarischen Inseln startete daraufhin im Winter 2013 erstmals eine große Kampagne zur Bewerbung der Grippeimpfung. Zur Risikogruppe, an die sich die Aktion hauptsächlich richtete, gehören nach Expertenmeinung chronisch kranke Menschen sowie Schwangere und Personen ab 60 Jahren.

Influenza wird meist durch Tröpfchen übertragen

Ein Impfschutz besteht meist erst rund zehn bis 14 Tage nach der Impfung. Aus diesem Grund sollen Interessierte rechtzeitig ihren Hausarzt aufsuchen, um sich die Impfung verabreichen zu lassen.

Übertragen wir die Influenza in der Regel über Tröpfchen, beispielsweise durch niesen oder husten. Auf Flächen überlebt das Virus zwar nur kurz, dennoch sollten die Hände besonders zur Grippezeit nach Aufenthalten in stark frequentierten Bereichen, wie beispielsweise Linienbussen oder Flughäfen, häufig und gründlich gewaschen werden.

Grippeimpfung schützt nicht zu 100 Prozent

Die auf den Kanaren bereitgestellte Grippe-Schutzimpfung hilft gegen die Grippe-Typen A und B. Dennoch besteht nach Expertenmeinung auch nach einer Impfung eine bis zu 30-prozentige Wahrscheinlichkeit, dennoch an der Grippe zu erkranken. Aus diesem Grund verzichteten in den Vorjahren viele Einwohner auf die Schutzimpfung.

Die Verantwortlichen erhoffen sich dennoch eine große Zahl Freiwilliger, die sich die Grippe-Schutzimpfung abholen.

Ads
Beitrag teilen:

Jetzt kommentieren:

Grippe-Impfung auf den Kanaren: Das sollten Sie wissen


Veröffentlicht in: Kanaren, Aktuelle Nachrichten, Teneriffa

Wir verwenden Cookies, um die Seite optimal für Sie abzustimmen. Durch Nutzung der Website erklären Sie sich einverstanden. mehr
ausblenden