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Oft aus Leichtsinn: 24 Menschen ertrinken auf den Kanaren


24 Ertrunkene und 44 Verletzte sind die Bilanz der ersten Monate des Jahres auf den Kanaren. Die meisten Unfälle ereigneten sich aus Leichtsinn.

Von Johannes Bornewasser Lesedauer: 2 Minuten

24 meist zu vermeidende Todesfälle sind die Bilanz der ersten vier Monate auf den Kanarischen Inseln. In Summe wurden 82 Unfälle gezählt, bei denen 44 Menschen verletzt wurden, einige von ihnen schwer. Diese Vorfälle an den Küsten der Kanarischen Inseln ereigneten sich an 54 verschiedenen Stränden in 18 Gemeinden.

Im vergangenen Jahr wurden auf allen Kanarischen Inseln 253 Unfälle auf dem Wasser registriert. Das geht aus Daten des nach der Länge aller Küsten auf den Kanaren benannten Vereins “Canarias 1500 km de Costa” hervor.

2023 wurden 71 Todesopfer gezählt. Außerdem gab es sechs schwere und 33 ernsthafte Verletzungen. 41 Personen kamen mit leichteren Verletzungen davon. Zusätzlich wurden 82 Personen unverletzt gerettet. In 36 Gemeinden der Kanaren wurde mindestens ein Todesfall im Zusammenhang mit Wasseraktivitäten dokumentiert.

253 Wasser-Unfälle auf den Kanarischen Inseln

Die Zahlen wurden im Rahmen der achten Ausgabe der Karte aller Wasserunfälle auf den Kanarischen Inseln vorgestellt. Die Analyse zeigt, dass 68 Prozent der Ertrunkenen Badegäste an den Stränden der Kanaren waren. 14 Prozent der Opfer gingen anderen Aktivitäten rund um das Wasser nach. Acht Prozent der Todesopfer waren Angler, sieben Prozent Taucher und drei Prozent Wassersportler.

Unter den Verstorbenen befanden sich zwölf Ausländer aus acht verschiedenen Ländern. Auffällig ist, dass der größte Anteil der Todesopfer durch Ertrinken auf den Kanaren mehr als 60 Jahre alt war. Meist galt Selbstüberschätzung oder Leichtsinn als Teil der Begründung für die Unfälle.

Auf Gran Canaria und Teneriffa ertrinken die meisten Menschen

Die meisten tödlichen Unfälle auf dem Meer ereigneten sich mit 67 Prozent am Nachmittag. 27 Prozent geschahen am Morgen und sechs Prozent in der Nacht. Strände waren mit 54 Prozent der häufigste Ort für tödliche Unfälle, gefolgt von Häfen und Küstengebieten mit 35 Prozent.

Gran Canaria und Teneriffa führen die traurige Statistik an: Auf beiden Inseln gab es mit jeweils 24 gleich viele Todesopfer zu beklagen. Verletzungen eingerechnet, führt Gran Canaria die Statistik mit 93 betroffenen Personen deutlich an. Es folgen Fuerteventura mit 47 und Lanzarote 23 Betroffenen.


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Johannes Bornewasser ist Herausgeber von Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zu seinem Autorenprofil geht es hier.

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