Corona-Mutation: Erster Fall von Omikron in Spanien aufgetaucht


Die Corona-Mutante Omikron ist erstmals in Spanien nachgewiesen worden. Ein Reisender wurde mit der Virus-Variante ins Krankenhaus gebracht.

Lesedauer: 2 Min.

Ein 51-Jähriger ist in Spanien positiv auf die Omikron-Variante des Coronavirus getestet worden. Das haben die Behörden mitgeteilt. Demnach hatte sich der Mann wohl in Südafrika mit der Corona-Variante angesteckt und sie auf seiner Rückreise am Sonntag nach Spanien gebracht.

Die Mikrobiologie-Abteilung des Krankenhauses Gregorio Marañón in Madrid meldete den Fall am Montag. Demnach handle es sich um den ersten Fall der Omikron-Variante in ganz Spanien.

Der 51 Jahre alte Virusträger sei mit einem Zwischenstopp in Amsterdam aus Südafrika nach Madrid zurückgekehrt. Das bestätigte der regionale Gesundheitsrat. Von dort werde nun auch „die epidemiologische Überwachung der engen Kontakte im Flugzeug“ angestoßen.

Der Nachweis der Omikron-Variante sei via Schnelltest am Flughafen erfolgt. Der Patient sei daraufhin mit leichten Symptomen ins Krankenhaus gebracht und dort isoliert worden.

Corona-Mutation in Spanien: Omikron-Verdacht in zwei weiteren Fällen

Die zuständigen Behörden betonten, dass das Virus durch ein „ultraschnelles Verfahren“ sequenziell gefunden worden sei. Dies gilt als wichtiger Schritt. Zumal bereits zwei weitere Fälle unter Verdacht stehen, auf die Omikron-Variante zurückzuführen zu sein. Beide seien am Flughafen Barcelona aufgekommen und die Proben werden derzeit untersucht, hieß es.

Die neue Mutation ist neben dem aktuellen Fall in Spanien bisher bereits 13 Mal in Portugal nachgewiesen worden. Es wird erwartet, dass europaweit in den kommenden Tagen Dutzende weitere Fälle hinzukommen.

Fälle der neuen Mutation des SARS-CoV-2-Virus sollen dennoch schnellst- und bestmöglich isoliert werden, damit keine größeren Herde entstehen. Dies war bereits bei der Delta-Variante versucht worden. Damals hatte sich diese dennoch rasend schnell ausgebreitet.

Spaniens Präsident Pedro Sánchez sagte, er hoffe, dass Omikron „unser Leben und unsere Wirtschaft nicht verändert.“ Die Virusvariante Omikron (B.1.1.529) gilt als große Evolution des Virus. Sie steht aufgrund ihrer Beschaffenheit im Verdacht, leichter übertragbar zu sein.

Die Variante stammt bisherigen Informationen zufolge aus Südafrika. Laut den dortigen Gesundheitsbehörden seien Ende November vier von fünf nachgewiesenen Corona-Fällen allein auf die Provinz Gauteng entfallen. Die meisten davon seien auf die Omikron-Variante zurückzuführen. Weitere Untersuchungen stehen aus.

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Johannes Bornewasser ist Herausgeber von Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zu seinem Autorenprofil geht es hier.

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