Der große Siam-Park-Test – Teil 2

Fortsetzung von Teil 1: Die bekannteste Wasserrutsche des Parks ist zweifellos der „Tower of Power“. Dutzende Reportagen wurden rund um die Turborutsche bereits gedreht.

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„Tower of Power“ (Note: 1-)

Gleich nebenan liegt die prominenteste Attraktion des Parks, der „Tower of Power“. Die Turborutsche verspricht auf 28 nahezu senkrecht zu überwindenden Höhenmetern ein Gefühl der Schwerelosigkeit. Viele der wagemutigen Besucher treten nach einem Blick vom Plateu sogleich wieder den Rückweg an. Doch wer sich traut, wird nicht enttäuscht: Bei Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h schießt der Adrenalinpegel in Sekundenbruchteilen in ungeahnte Höhen. Während aufgrund der Geschwindigkeit und dem Spritzwasser viele Besucher die Augen schließen, empfehlen wir einen Blick nach oben, sobald sich die Waagerechte einstellt: Zum Schluss des Abenteuers führt der Weg nämlich mit Höchstgeschwindigkeit in einer Plexiglasröhre durch ein riesiges Haifischbecken. Spätestens nach diesem Abschnitt stellt sich bei jedem Abenteurer ein breites Grinsen ein. Leichte Punktabzüge gibt es hier nur, da im Sommer lange Wartezeiten in Kauf genommen werden müssen und der ganze Spaß im Vergleich dazu sehr schnell vorüber ist. Ein Video vom „Tower of Power“ finden Sie hier.

Der „Dragon“ (Note: 2+)

Wenige Meter weiter wartet die nächste Hauptattraktion des Siam Park. Wer einmal vom „Dragon“ verschluckt wurde, kommt wieder. Denn die High-Speed-Rutsche ist nicht nur das aktuelle Symbol des Wasserparks. Sie ist für den Besucher auch eine echte Herausforderung. In einem Vierer-Reifen geht es zunächst steil abwärts. Durch einen dunklen Tunnel werden die Besucher schließlich bei hohem Tempo in einen liegenden Trichter geleitet. Dreimal geht es hin und her die Wand hinauf und wieder hinab, wobei sich für einen kurzen Moment sogar das Gefühl der Schwerelosigkeit einstellt. Dann saugt der Wasserstrom den Reifen weiter in Richtung Auslaufbecken.

Der „Volcano“ (Note: 2)

Wer an eine zweite Runde im Drachen denkt, muss sich wieder oben angekommen entscheiden, denn direkt neben dem Startbereich wartet der Vulkan. Der „Volcano“ wirkt ein bisschen wie der kleine Bruder des „Dragon“. Die Besucher werden ebenfalls bei hoher Geschwindigkeit im Dunklen hin und her geschleudert. Einzige Unterschiede: Die Geschwindigkeit ist leicht geringer und anstelle des Auf und Ab in einem Trichter geht es hier einige Runden im Kreis herum. Dafür wartet eine kleine Lasershow im Innern der Attraktion.

„Jungle Snakes“ (Note: 3+)

Nur auf den ersten Blick langweilig wirken die „Jungle Snakes“. Die Schlangen, vier an der Zahl, wurden in eine Art Mini-Dschungel hineingebaut. Auch hier geht es im Einer- oder Zweierreifen bergab. Für ein „normales Schwimmbad“ wäre die Dschungel-Schlange ein wahres Highlight, im Siam Park geht sie bei all den größeren Attraktionen jedoch fast ein bisschen unter. Dennoch hat sie einen hohen Spaßfaktor. Wir empfehlen: auf jeden Fall ausprobieren!

„Naga Racer“ (Note: 3)

Bereits im Norden des Parks angekommen, wartet der „Naga Racer“. Er ist exakt so aufgebaut wie die bekannten Teppichrutschen auf der Kirmes. Über sechs Bahnen geht es auf Wassermatten nebeneinander bergab. Besonders bei den kleineren Gästen sind die „fliegenden Teppiche“ sehr beliebt.

„The Lost City“ (unbenotet)

Die „verlorene Stadt“ ist ein riesiger Wasserspielplatz. Ein überdimensionaler Wassereimer wird regelmäßig befüllt und dann über den Köpfen der Besucher ausgeschüttet. Zudem gibt es Spritzen, Minirutschen sowie allerlei Wasserspielzeug und Klettermöglichkeiten. Die „Lost City“ ist für Kinder ausgelegt und konnte daher von uns nicht ausprobiert und benotet werden. Unzufriedene Besucher der „Lost City“ konnten wir aber nicht ausmachen. Ganz im Gegenteil: der Spaßfaktor schien riesig zu sein!

Lesen Sie auf der nächsten Seite:

Siam Park: Die größte Wellenanlage der Welt

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Sehen Sie jetzt:
Fotos: Das ist der Siam Park auf TeneriffaSiam Park Wasserrutsche Tower of Power Splash

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