Der große Siam-Park-Test – Teil 3

Fortsetzung von Teil 2: Beim großen Siam-Park-Test führt unser Weg zum Ausruhen zunächst in Richtung Strand. Kubikmeterweise feinsten Sandes und eine top gepflegte Strandanlage warten im östlichen Teil des Parks auf die Besucher.

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Der „Siam Beach“ (Note: 2)

Der „Siam Beach“ schmiegt sich an die riesige Wellenanlage des Parks an. Sie ist weltweit die größte ihrer Art und simuliert bis zu 40 verschiedene Wellenarten. Entsprechend hoch steht sie bei Surfern im Kurs. Doch vor allem Badegäste können den „Siam Beach“ in vollen Zügen genießen. Er ist wie ein echter Strand angelegt. Vom Sand aus ist das Wasser zunächst sehr seicht. Kinder können hier gefahrenlos planschen. Wer schwimmen oder im Rhythmus von 20 Minuten das Wellenschauspiel erleben möchte, kommt nach einigen Schritten ins tiefere Wasser voll auf seine Kosten.

„Kinnaree“ (Note: 1)

Unser absoluter Liebling ist der Neuling des Parks. Der „Kinnaree„, erst im Jahr 2012 eröffnet, vereint die besten Eigenschaften anderer Wasserrutschen des Parks. Im Vierer-Ring geht es zunächst steil bergab. Dann folgt unmittelbar ein Trichter, der stark an den des „Dragon“ Erinnert. Er ist zwar etwas kleiner, dafür ist die Geschwindigkeit jedoch höher. Sobald die Strömung den Ring wieder in die Rutsche zerrt, geht es nach einigen Kurven erneut steil bergab. Der so gesammelte Schwung katapultiert den Ring in eine Freiluft-Riesenwelle ohne „Überrollschutz“. Auf der 200 Meter langen Turborutsche werden damit nicht nur verschiedene Elemente geschickt miteinander kombiniert, sondern auch 25 Höhenmeter spannend überwunden. Uns ist „Kinnaree“ eine glatte Eins wert!

„Sawasdee“ (unbenotet)

Ebenfalls neu ist „Sawasdee“. Dabei handelt es sich um einen Wasserspielplatz für die kleinsten Gäste. Aufgrund der Bestimmungen dürfen die meisten Rutschen erst ab 1,10 bzw. 1,25 Metern Körpergröße betreten werden. Der Park reagierte auf die Enttäuschung vieler Kinder und schuf neben der „verlorenen Stadt“ in „Sawasdee“ einen weiteren Wasserspielplatz zum toben, rutschen und entdecken. Eine sehr gute Investition!

Sicherheit (Note 1)

In Puncto Sicherheit setzt der Siam Park neue Maßstäbe. An jeder Rutsche, im Wellenbad und an allen weiteren potenziellen Gefahrenstellen stehen Lifeguards. Sogar im eigentlich harmlosen „Mai Thai River“ stehen in regelmäßigen Abständen Bademeister und überwachen freundlich und unauffällig das Geschehen. Der Gast fühlt sich davon nicht gestört sondern erlebt vielmehr ein intuitives Gefühl der Sicherheit.

Essen & trinken (Note: 2)

Ein eigenes Picknick ist im Siam Park verboten. Was für viele Besucher zunächst so wirkt, als wolle man selber überteuerte Speisen und Getränke an den Mann bringen, entpuppt sich schnell als typisch touristisches Vorurteil. Der Siam Park ist zu jeder Tageszeit absolut sauber. Ungeziefer gibt es nicht. Und mit dem Picknick-Verbot möchten die Parkbetreiber dafür sorgen, dass dies auch so bleibt. Im Gegenzug sind die Preise für Speisen und Getränke an den verschiedenen Pavilions und Snack-Bars für Vergnügungspark-Verhältnisse entsprechend moderat. Angeboten werden verschiedene Getränke, Snacks und warme Speisen.

Eintritt und Preise (Note: 2-)

Der Eintritt zum Siam Park wirkt auf den ersten Blick sehr hoch. 33 Euro (Kinder bis bis elf Jahre zahlen 22 Euro) sind für viele Touristen zunächst eine Hürde. Doch das Angebot – besonders unter Berücksichtigung der zahlreichen Bademeister und der großen, äußerst unauffälligen Reinigungsmannschaft – relativiert den Preis. Lediglich die Extrakosten für Schließfächer zerren die Gesamtnote ein Stück nach unten. Dafür ist der „Second Visit“, der zweite Besuch, wiederum vergleichsweise günstig: Wer sich vor Verlassen des Parks dazu entscheidet, innerhalb von 14 Tagen zurück zu kommen, zahlt für diesen Besuch den rabattierten Eintrittspreis von 16 Euro.

Fazit

Der Siam Park trägt seinen Zusatz „The Waterkingdom“ zurecht. An einem Tag im größten Wasserpark Europas kommt die ganze Familie auf ihre Kosten. Besucher aller Altersklassen finden Möglichkeiten, kurzweilige Stunden zu verbringen. Zudem sorgen zahlreiche entzerrte Sonnenliegen, der Strand und die Bars für ruhige Momente zwischen den Adrenalinschüben. Für das Team von Teneriffa-News ist der Siam Park ist definitiv mindestens einen Besuch wert.

Der große Siam-Park-Test

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Fotos: Das ist der Siam Park auf TeneriffaSiam Park Wasserrutsche Tower of Power Splash

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