„Corona-Opfer“ Manou sucht eine zweite Chance


Manou ist ein echter Pechvogel. Eigentlich schon vermittelt, muss sie nun doch wieder auf ihr "Für immer"-Zuhause warten. Unser aktuelles "Teneriffa-Tier" wartet mit gepackten Koffern auf ihr neues Rudel.

Lesedauer: 3 Min.

Manou hatte ihr Zuhause eigentlich schon gefunden. Seit März wartete sie darauf, von ihren Besitzern abgeholt zu werden, denn die wollten extra aus Deutschland anreisen, um sie persönlich abzuholen. Während der Corona-Einschränkungen ging das natürlich nicht. Deshalb sollte es im Juli los gehen. Es gab sogar schon einen Termin. Doch plötzlich kam eine Absage.

Teneriffa-Tier Manou sucht ein Zuhause

Manou ist ein zuckersüßes Riesenbaby mit einem durch und durch freundlichen Wesen. Sie spielt und tobt für ihr Leben gern, ist lebhaft, frech, verschmust und neugierig. Um neue Menschen und Situationen kennenzulernen und ihre Skepsis abzulegen, braucht sie etwas Zeit. Doch wenn sie die bekommt, wird sie eine echte beste Freundin.

Bei Männern, die sie nicht kennt, ist sie anfangs besonders vorsichtig. Sie braucht eben ein paar Anläufe. Das liegt sicher daran, dass in der Arche Noah nur weibliche Tierpflegerinnen arbeiten und sie einfach wenig Kontakt zu Männern hatte. Aktuell gibt es aber einen ehrenamtlichen Helfer, mit dem Manou sofort Freundschaft geschlossen hat – es geht also voran.

Mit Katzen hat sie keine Probleme. Bei anderen Hunden entscheidet sie nach Sympathie. Welpen haben die größten Chancen, von Manou gemocht zu werden. Generell hat sie vor fremden Hunden ein bisschen Angst, besonders draußen beim Spazierengehen. Sie muss eben weiter Selbstvertrauen aufbauen.

Ihre bereits erwähnte Spielfreude geht sogar so weit, dass sie ihre Spielsachen am liebsten überall mit hin nimmt, auch zum Gassigehen. Sie trägt sie wirklich mit so viel Freude herum, dass sich Passanten vor Freude umdrehen.

Dank unserer ehrenamtlichen Helfer kann Manou bereits dem „Sitz“-Befehl folgen und ist auch sonst sehr lernwillig und aufmerksam. Geistige Auslastung ist ihr also genauso wichtig wie körperliche. Gassigehen, Geschirr und Leine sind sowieso kein Problem für sie. Ein Fan von Radfahrern ist Manou bisher nicht. Das mag daran liegen, dass sie auf Teneriffa zu selten welche trifft.

Wir wünschen uns für Manou eine Familie mit etwas größeren Kindern oder Menschen, die aktiv sind und viel Zeit mit ihrem Vierbeiner verbringen möchten. Ihre künftigen Besitzer sollten bereits über Hundeerfahrung verfügen, da sie aufgrund ihres Rassemixes einen sehr ausgeprägten Beschützerinstinkt hat und diesen auch auslebt.

Das ist Manous Geschichte

Ein Anwohner brachte Manou und ihre sechs Geschwisterchen in die Arche Noah. Sie seien auf seiner Finca abgestellt worden. Die Mitarbeiter der Arche haben ihre Zweifel an der Version. Doch nun ist Manou nunmal da. Und möchte vermittelt werden.

Sie kam mit ihren Geschwisterchen im Alter von nicht einmal acht Wochen ins Tierheim. Sie alle waren dünn und hungrig. Die Welpen machten sich sofort über das Futter her und fraßen sich erst einmal ordentlich satt. Glücklicherweise waren sie unbedarft und aufgeweckt und lebten sich schnell ein.

Fotos: Das ist Manou

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Alle Infos zu Vermittlungshund Manou

Rasse: Bardino-Mix
Geschlecht: weiblich (kastriert)
Geboren: November 2018
Größe: 56 cm
Gewicht: 24,5 kg
Aufenthaltsort: Tierheim Arche Noah, Teneriffa

Kontakt zu Manou aufnehmen

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„Corona-Opfer“ Manou sucht eine zweite Chance

wurde veröffentlicht in: Teneriffa-Tiere

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Über den Autor
Johannes Bornewasser

Johannes Bornewasser ist Herausgeber von Teneriffa News. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Mehr Infos zum Autor gibt es hier.