Nachfolgend sehen Sie die durchschnittlichen Sprit-Preise für Benzin und Diesel auf den Kanarischen Inseln. Aktuelle Preise vom 22.06.2026:
Aktueller Benzin-Preis auf Teneriffa:
Video: Unsere Tipps zum Sprit sparen:
Aktueller Benzin-Preis auf Gran Canaria:
Aktueller Benzin-Preis auf Fuerteventura:
Aktueller Benzin-Preis auf Lanzarote:
Aktueller Benzin-Preis auf La Palma:
Aktueller Benzin-Preis auf La Gomera:
Aktueller Benzin-Preis auf El Hierro:
Benzin- und Diesel-Preise auf den Kanarischen Inseln
Die Kanarischen Inseln gehören zu den günstigsten Tankregionen innerhalb der Europäischen Union. Wer auf Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura, Lanzarote, La Palma, La Gomera oder El Hierro unterwegs ist, zahlt an der Tankstelle in der Regel deutlich weniger als auf dem spanischen Festland oder in Mitteleuropa. Der Grund dafür liegt in einem besonderen Steuerprivileg: Die Kanarischen Inseln sind kein Teil des EU-Mehrwertsteuergebiets und erheben statt der spanischen Mehrwertsteuer (IVA) die deutlich niedrigere Sondersteuer IGIC (Impuesto General Indirecto Canario). Zudem gilt auf den Inseln ein reduzierter Kraftstoffsteuersatz, der die Preise an der Zapfsäule spürbar senkt.
In der folgenden Übersicht finden Sie die tagesaktuellen Durchschnittspreise für Benzin, Diesel und weitere Kraftstoffe auf den einzelnen Kanarischen Inseln. Die Daten werden regelmäßig aktualisiert und geben einen realistischen Überblick über das aktuelle Preisniveau je Insel.
Günstig tanken auf den Kanaren: Preisunterschiede zwischen den Inseln
Obwohl alle Kanarischen Inseln von denselben steuerlichen Vorteilen profitieren, variieren die Kraftstoffpreise je nach Insel zum Teil merklich. Auf den größeren Inseln wie Teneriffa und Gran Canaria sorgt ein dichteres Netz an Tankstellen und ein stärkerer Wettbewerb häufig für niedrigere Preise. Kleinere Inseln wie El Hierro oder La Gomera weisen aufgrund der geringeren Infrastruktur und höherer Logistikkosten beim Transport des Kraftstoffs mitunter leicht erhöhte Preise auf.
Wer längere Touren plant, etwa eine Rundreise über Teneriffa oder eine Überland-Route auf Gran Canaria, sollte die aktuellen Preise im Blick behalten und gegebenenfalls vor dem Aufbruch volltanken. Auch zwischen verschiedenen Tankstellen auf derselben Insel können die Preise um mehrere Cent pro Liter abweichen, insbesondere wenn man Autobahntankstellen mit innerstädtischen Stationen vergleicht.
Welche Kraftstoffe sind auf den Kanaren erhältlich
An den meisten Tankstellen auf den Kanarischen Inseln sind folgende Kraftstoffe erhältlich:
- Gasolina 95 (Eurosuper): Der am weitesten verbreitete Benzinkraftstoff, geeignet für die meisten Pkw mit Ottomotor
- Gasolina 98 (Super Plus): Höheroktaniges Benzin für leistungsstarke oder ältere Fahrzeuge mit höherem Oktanbedarfs
- Gasóleo A (Diesel): Standarddiesel für Pkw, Transporter und Nutzfahrzeuge
- Gasóleo B (Agrardiesel): Vergünstigter Diesel, der ausschließlich für landwirtschaftliche Fahrzeuge und nicht für den normalen Straßenverkehr zugelassen ist
- Autogas (GPL): An vereinzelten Stationen verfügbar, aber deutlich seltener als in anderen europäischen Regionen
Steuern und Preisstruktur: Warum Sprit auf den Kanaren billiger ist
Der wichtigste Grund für das niedrige Preisniveau ist das sogenannte REF-Regime (Régimen Económico y Fiscal de Canarias), das den Kanarischen Inseln als Sondergebiet besondere Wirtschafts- und Steuervorteile einräumt. Kraftstoffe unterliegen auf den Inseln nicht der in Spanien üblichen Mineralölsteuer in vollem Umfang, sondern einem eigenen Abgabensystem. Hinzu kommt die bereits erwähnte IGIC, die mit einem Basissatz von 7 Prozent deutlich unter dem spanischen Mehrwertsteuersatz von 21 Prozent liegt.
Diese strukturellen Unterschiede führen dazu, dass Reisende und Einwohner der Kanaren bei jedem Tankvorgang sparen, verglichen mit dem, was sie auf dem Festland zahlen würden. Für Vielfahrer und Gewerbetreibende mit größeren Fahrzeugflotten ist dieser Unterschied über ein Jahr gerechnet erheblich.
Praktische Hinweise zum Tanken auf den Kanarischen Inseln
Tankstellen sind auf den größeren Inseln flächendeckend vorhanden und in der Regel rund um die Uhr geöffnet oder zumindest mit automatischen Zapfsäulen ausgestattet, die Kartenzahlung ermöglichen. Auf kleineren Inseln empfiehlt es sich, nicht auf Reserve zu fahren, da die nächste Tankstelle unter Umständen weiter entfernt sein kann als gewohnt.
Internationale Kreditkarten wie Visa und Mastercard werden an nahezu allen Stationen akzeptiert. Bargeld ist ebenfalls möglich, an Automaten jedoch oft die einzige Alternative außerhalb der Öffnungszeiten. Einige Supermarktketten wie Mercadona oder HiperDino betreiben eigene Tankstellen, die häufig zu den günstigsten auf der jeweiligen Insel gehören.
Gut zu wissen: Spritpreise und Mietwagen
Wer auf den Kanaren einen Mietwagen nutzt, sollte beim Rückgabevertrag genau auf die Tankvereinbarung achten. Viele Anbieter verlangen eine Rückgabe mit vollem Tank. Wer das versäumt, zahlt oft deutlich überhöhte Nachfüllpreise des Anbieters. Es lohnt sich daher, kurz vor der Fahrzeugrückgabe selbst zu tanken und die aktuellen Preise im Blick zu haben.
*Angezeigte Spritpreise ohne Gewähr
