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Sonntag, 13. September 2026

So rechnet die Wasserqualitäts-Ampel

Die amtliche Messung und unsere Rechnung stehen auf jeder Seite nebeneinander, nie übereinander. Die Messung ist rechtlich verbindlich und kann drei Wochen alt sein. Die Rechnung schätzt, ob heute etwas dagegen spricht, und sie steht hier vollständig, damit jeder sie nachrechnen kann.

Belastung = Nähe zur Quelle x Gewicht der Quelle x aktuelle Bedingungen, danach der Historienfaktor der Zone.

Nähe, Luftlinie

unter 250 m1,00
unter 500 m0,75
unter 1 km0,45
unter 2 km0,20
unter 3 km0,08
darüber0

Gewicht der Quelle, alles aus amtlichen Feldern

nicht genehmigtx 1,30
in Bearbeitungx 1,15
Funcionamiento: No activo0
ohne oder unbekannte Behandlungx 1,35
nur Desbaste oder Tamizadox 1,20
Sekundärstufex 0,80
mit Desinfektionx 0,55
Leitungszustand Malox 1,20
häusliches Abwasserx 1,15
Salzsole oder Entsalzungx 0,45
habituelle Einleitungx 1,10

Bedingungen

f = 0,10 + 0,60 x Regen + 0,30 x Drift. Regen ist die Summe der vergangenen 48 Stunden, geteilt durch 20 Millimeter und bei 1 gekappt. Drift ist der positive Anteil des Kosinus zwischen der Strömungsrichtung und dem Kurs von der Einleitung zum Strand, skaliert mit der Geschwindigkeit. Mehrere wirksame Quellen erhöhen das Ergebnis um 5 Prozent je weitere.

Schwellen: ab 0,55 rot, ab 0,22 gelb, darunter grün.

Der Historienfaktor

Nähe, Genehmigungsstatus und Wetter wissen nicht, ob eine Einleitung diesen Strand je erreicht hat. Die amtlichen Proben wissen es. Deshalb läuft die Modellrechnung durch einen Faktor aus der eigenen Messreihe der Zone, gerechnet in Anteilen des jeweiligen Grenzwerts, damit E. coli und Enterokokken vergleichbar sind. Gedämpft wird nur mit Belegen: unter 20 Proben bleibt der Faktor 1. Eine Verbotshistorie schlägt jede Dämpfung, denn wer einmal gesperrt war, kann es wieder werden.

Eigene Reihe der ZoneFaktor
5 oder mehr Badeverbote im Archiv1,40
mindestens ein Verbot oder eine Überschreitung1,20
unauffällig, p90 über 35 Prozent des Grenzwerts1,00
p90 unter 35 Prozent0,90
p90 unter 15 Prozent0,75
p90 unter 5 Prozent0,55
weniger als 20 Proben1,00

Grenzwerte

Gesetzlicher Grenzwert im Küstenwasser nach RD 1341/2007, Stufe ausreichend: 500 KBE je 100 ml für E. coli, 185 KBE je 100 ml für intestinale Enterokokken.

Diese Seite ersetzt keine amtliche Badegewässerüberwachung und keine Warnung der Gemeinde. Der geschätzte Teil ist eine eigene Rechnung, keine Messung.

Quellen: Gobierno de Canarias (Dirección General de Salud Pública; Censo de vertidos desde tierra al mar), Ministerio de Sanidad (NÁYADE), European Environment Agency (UWWTD), Ministerio para la Transición Ecológica, Open-Meteo. Datenstand: 13.09.2026, 22:18