Das MUNA richtet das Festival Musa seit 2014 aus und widmet jede Ausgabe einer anderen Kultur, bisher unter anderem Marokko, Japan, Senegal, Argentinien, China, Deutschland und Brasilien. Mexiko war schon 2015 Thema. Die Ausgabe 2026 stellt nicht ein einheitliches Mexiko-Bild vor, sondern will dessen vielfältige Seiten zeigen und Verbindungen über den Atlantik sichtbar machen.
Im Mittelpunkt steht die Ausstellung „Concomitancias. Legados, presencia y futuros indígenas en México y Canarias“, die vom 1. September bis 1. November 2026 zu sehen ist. Sie verfolgt Parallelen, Verbindungen und Spannungen zwischen beiden Regionen, etwa bei Kolonisierung, kultureller Vermischung und Identität.
Das Rahmenprogramm beginnt am 2. September um 19 Uhr mit einem Gespräch zwischen Larisa Pérez und Gloria Godínez über Candelaria/Chaxiraxi und Guadalupe/Tonantzin. Am 4. September folgt um 21 Uhr ein Abend mit der Performance „Rojo descolonial“ von Gloria Godínez, traditionellem mexikanischem Tanz der Gruppe Yacambú, einem Auftritt von Yuli y su mariachi und einer Session von DJ Kali. Am 5. September gibt es einen Workshop zum Stempeln mit Koschenille, am 12. September einen Kochworkshop „Sabores de México“ mit Armando Saldanha.
An mehreren Donnerstagen läuft um 21 Uhr Freiluftkino, darunter „La camarista“, „Museo“, „Tótem“ und „Sujo“. Live-Musik spielen Bial Hclap (11. September), Fuensanta (18. September) und Mencey Romántico mit Boleros (25. September). Zum Día de México am 16. September um 21 Uhr singen Los Sabandeños mexikanische Lieder. Am 19. September steht ein Piñata-Workshop auf dem Programm, am 23. September hält Alejandro de Vera einen Vortrag über Reisen über den Atlantik.
