Stand: April 2026 – wird regelmäßig aktualisiert
Puntagorda hat die besten Restaurants für alle gefunden, die Touristenfallen meiden wollen. Das Bergdorf im Nordwesten La Palmas zählt kaum 1.500 Einwohner – und genau das ist der Vorteil. Wer zum Roque de los Muchachos fährt, stoppt hier. Astronomen vom Observatorium, Wanderer aus den Almendro-Hainen, Fotografen zur Mandelblüte im Januar und Februar. Die Lokale kochen für Einheimische, nicht für Reisegruppen. La-Palma-Kaffee aus eigenem Anbau statt Kapselmaschine. Kleine Tascas statt Speisekarte mit Hochglanzfotos.
Wo Astronomen und Wanderer in Puntagorda essen
Die Küche in Puntagorda folgt dem Rhythmus des Dorfes: Mittags zwischen 14 und 16 Uhr füllen sich die Tische mit Einheimischen, abends kommen Wanderer von den Höhenwegen. Wer die echte Atmosphäre sucht, kommt zur Mittagszeit. Bargeld ist Pflicht – die kleinen Tascas arbeiten selten mit Kartenterminal. Mandelprodukte wie Bienmesabe oder Almendrado gibt es direkt ab Bauernhof, oft günstiger und frischer als im Lokal. Die Preise bleiben moderat: Ein Menü del día liegt meist unter zwölf Euro. Wer zur Mandelblüte reist, bucht früh – das Dorf ist dann ausgebucht.
Tipps für deinen Besuch
Puntagorda hat nur eine Handvoll Restaurants – wer ohne Reservierung kommt, steht oft vor geschlossenen Türen. An Wochenenden und während der Mandelblüte im Januar und Februar sind die Tische früh vergeben.
Die Küche öffnet hier später als im Süden der Insel: Mittagessen beginnt frühestens um 13:30 Uhr, viele Lokale servieren erst ab 14:00 Uhr. Wer nach einem langen Morgen am Roque de los Muchachos hungrig ins Dorf fährt, sollte das einplanen.
Kastilisch reicht in Puntagorda weiter als Englisch – die meisten Einheimischen sprechen kein Deutsch und selten Englisch, aber die Speisekarten sind häufig handgeschrieben und auf Spanisch. Ein Foto davon lässt sich problemlos mit dem Handy übersetzen.
Weitere Listen: Restaurants auf La Palma
Häufige Fragen
Gibt es Restaurants in Puntagorda mit Außenterrasse oder Meerblick?
Puntagorda liegt auf rund 900 Metern Höhe im Nordwesten La Palmas – Meerblick gibt es hier nicht, aber Terrassenplätze mit Blick über die Mandel- und Avocadofelder Richtung Küste. Das Bar-Restaurant La Palmera an der Hauptstraße des Ortes hat eine schlichte Außenterrasse, die bei gutem Wetter geöffnet ist. Wer spektakuläre Aussichten sucht, fährt die wenigen Kilometer weiter zum Mirador El Time.
Welche Restaurants in Puntagorda besuchen auch Einheimische?
Die Auswahl in Puntagorda ist klein, aber die wenigen Lokale leben vom Stammtisch der Dorfbewohner. Das Bar-Restaurant Casa Osmundo im Ortskern gilt als Treffpunkt der Einheimischen – hier kommen Landwirte aus der Umgebung zum Mittagessen. Wer mittags auftaucht, bekommt ein Menü del Día, das sich an dem orientiert, was der Markt und die eigene Huerta gerade hergeben.
Wie teuer sind Restaurants in Puntagorda im Durchschnitt?
Puntagorda gehört zu den günstigsten Ecken La Palmas. Ein Menü del Día mit drei Gängen, Brot und Getränk kostet in der Regel zwischen acht und zwölf Euro. Wer à la carte bestellt, zahlt für ein vollständiges Abendessen mit Fleisch oder Fisch selten mehr als 18 bis 22 Euro pro Person.