Im Mittelpunkt steht die Idee der Mode als lebendiger Raum, in dem sich Kunst und Körper wechselseitig beeinflussen. Die Veranstaltung folgt diesem Gedanken von fast skulpturalen Details bis zur vollständigen Gestaltung und zeigt Mode als visuelle und performative Sprache über die Jahrhunderte hinweg.
Beschrieben wird dabei die doppelte Beziehung der Kleidung zur Kunst. Einerseits erscheint sie als eigenständige ästhetische Schöpfung, andererseits als Erfahrung, die ihren Sinn erst am Körper entfaltet. Die Haut wird in diesem Zusammenhang nicht nur als Träger verstanden, sondern als wesentlicher Teil vergänglicher Formen zwischen Volumen, Bewegung und Ausdruck.
Auch der Bogen von der Moderne bis in die Gegenwart gehört zum Konzept des Abends. Dabei wird Mode als gemeinsames Feld von Kunst und Alltag gelesen. Besonders in Modenschauen, so der Ansatz der Veranstaltung, wird das Unsichtbare dieser Verbindung sichtbar.
Die Veranstaltung dauert von 19 bis 21 Uhr und findet im Centro de Arte Juan Ismael in Puerto del Rosario statt. Der Eintritt ist frei.
