Die Oper führt in einen Hofstaat, in dem Korruption offen sichtbar ist, aber hinter Protokoll und guten Manieren verschwindet. Hamlet ringt zwischen der Pflicht zur Rache und dem Entsetzen darüber, sie auszuführen. Ophélie scheitert daran, wirklich gehört zu werden. Die Inszenierung zeichnet eine Welt aus Halbwahrheiten, Lügen und inneren Monologen, in der alle etwas wissen und zugleich etwas verschweigen.
Aufgeführt wird in französischer Sprache mit Übertiteln auf Spanisch und Englisch. Es gibt vier Vorstellungen im Auditorio de Tenerife, am 7. März 2027 um 18 Uhr sowie am 9., 11. und 13. März 2027 jeweils um 19 Uhr. Nach dem Schließen der Saaltüren ist kein Einlass mehr möglich. Der Zugang ist erst ab fünf Jahren erlaubt.
Es spielt die Sinfónica de Tenerife, dazu kommen der Coro Titular Ópera de Tenerife-Intermezzo und das Centro Internacional de Danza Tenerife. Die musikalische Leitung übernimmt Seok-Won Hong, Regie führt Nicola Berloffa. Bühne, Licht und Video stammen von Aurelio Colombo, Valerio Tiberi und Dino Sabanovic, die französische Sprachbetreuung von Laïla Barnat. Produziert wurde die Aufführung von der Opéra de Saint-Etienne.
In den Hauptrollen stehen Fernando Campero als Hamlet und Serena Sáenz als Ophélie auf der Bühne. Zum Ensemble gehören außerdem Lucie Peyramaure als Königin Gertrude, Nicolas Courjal als Claudius, Arthur Pérot als Laërte, Javier Castañeda als Geist, Christian Díaz als Polonius, Joan Laínez als Marcellus, David Lagares als Horatio, Borja Molina als erster Totengräber und David Barrera als zweiter Totengräber.
