Das Ensemble aus Extremadura widmet sich in Santa Cruz einem Programm mit fünf Stücken spanischer Gegenwartskomponisten. Gespielt werden „Arlecchino“ von J. Planells, „Jenseits dieseits“ von J. M. López López, „Absolute!“ von J. Rueda, „Machaut Architektur“ I und V von J. M. Sánchez Verdú sowie „icebergs melt at night“ von José Luis Perdigón. Das Werk des kanarischen Komponisten erlebt bei diesem Konzert seine Uraufführung. Die musikalische Leitung hat Jordi Francés.
Die Aufführung dauert 47 Minuten und richtet sich an Besucherinnen und Besucher ab zwölf Jahren. Die Formation arbeitet mit den für aktuelle Konzertmusik prägenden Mitteln wie wechselnden Klangfarben, erweiterten Spieltechniken und eng verzahnten Klangschichten. Dadurch steht nicht nur die Melodie, sondern das Zusammenspiel der Instrumente selbst im Mittelpunkt.
Zum Konzert gehört außerdem eine begleitende Veranstaltung der Reihe #endiálogo. Am 8. Oktober um 19 Uhr spricht der Musikwissenschaftler und Forscher José Luis Besada in der RACBA auf Teneriffa über das Verhältnis von Musik und Architektur. Im Zentrum steht Sánchez Verdús Werk „Machaut Architektur“, das auch im Abschlusskonzert zu hören ist. Der Eintritt zu diesem Gespräch ist frei.
Veranstaltungsort des Konzerts ist Espacio La Granja in Santa Cruz. Der Eintritt kostet fünf Euro, die Karten sind bereits vergriffen.
