Die Produktion ist als szenische und musikalische Reise angelegt. Ausgangspunkt sind Lieder von Kurt Weill, aus denen ein Abend über Exil, Erinnerung und trügerische Erlösungsversprechen entsteht. Die Figur der Passagierin führt durch Berlin, Paris und New York und steht für unsichtbar gebliebene Künstlerinnen sowie für Menschen, die durch das Exil dem Vergessen überlassen wurden. Musik und visuelles Erzählen tragen das Geschehen dabei gleichberechtigt.
Für Dramaturgie und Regie zeichnen Nicola Beller Carbone und Pedro Chamizo verantwortlich. Nicola Beller Carbone ist zugleich als Sopranistin und Darstellerin zu erleben. María Valverde übernimmt Klavier und Arrangements, Pedro Chamizo die visuelle Gestaltung. Gespielt wird im Teatro Pérez Galdós in der Sala Principal.
Das musikalische Programm ist in drei Stationen gegliedert: „Mar de Berlín“, „Mar de París“ und „Mar de Nueva York“. Im Berliner Teil stehen unter anderem „Berlin im Licht Song“, „Moritat von Mackie Messer“, „Die Seeräuber Jenny“, „Surabaya Johnny“, „Nanas Lied“ und „Alabama Song“ auf dem Programm. Es folgen in Paris „Es regnet“, „J’attends un navire“, „Complainte de la Seine“ und „Youkali“. Der New Yorker Abschnitt versammelt „One life to live“, „My ship“ und „I’m a stranger here myself“.
Die Vorstellung beginnt um 20 Uhr und endet um 21.05 Uhr. Der Eintritt ist kostenpflichtig.


