FICINDIE, das Internationale Festival des unabhängigen Autorenfilms der Kanaren, macht in seiner sechsten Ausgabe erneut Station auf La Palma. Der Festivaltag findet im Salón Noble der Real Sociedad Cosmológica in Santa Cruz de La Palma statt und gehört zum Festivalprogramm, das vom 1. bis 31. Oktober auf den Kanaren läuft.
Zum Auftakt spricht die palmerische Schriftstellerin und Drehbuchautorin Sandra Lorenzo über „Cine independiente y conciencia“. Lorenzo gehört in diesem Jahr außerdem zur internationalen Festivaljury, zusammen mit Fachleuten aus Kolumbien, Panama, Polen, Chile und den Kanaren. Im Anschluss werden vier Kurzfilme gezeigt.
Auf dem Programm stehen „Las hijas blancas“ von Arima León und Daute Campos sowie „Me llamo Binta“ von Juan Luis Rod und José Naranjo, beide im Wettbewerb in der Kategorie Film Canario der offiziellen Auswahl. Hinzu kommen „Estrella“ von Anatael Pérez und „Ubuntu“, ein dokumentarischer Kurzfilm von Josune Fernández Beitia und Sandra Lorenzo.
Inhaltlich reicht das Programm von einer Geburt in einem abgelegenen Inselort über die Geschichte einer jungen Senegalesin, die als Minderjährige im Cayuco nach Spanien kam, bis zu einer Schülerin, deren Lehrerin bemerkt, dass etwas nicht stimmt. „Ubuntu“ wurde beim Festival de la Imatge de Calella de Barcelona als bester dokumentarischer Kurzfilm ausgezeichnet.
