In vier Kraftwerken auf drei Inseln dürfen Anlagen erneuert werden. Das hat die kanarische Regierung genehmigt. Betroffen sind drei Gasturbinen im Kraftwerk Barranco de Tirajana auf Gran Canaria sowie die Kraftwerke Jinámar, Los Guinchos auf La Palma und Granadilla auf Teneriffa.
Auf Antrag von Unión Eléctrica de Canarias Generación gab die Generaldirektion für Energie die Erneuerung und Modernisierung der Turbinen G2B, TG3B und TG4B frei. Dadurch soll sich deren Betrieb verlängern, während Leistung und Brennstoff des Kraftwerks unverändert bleiben.
Im Kraftwerk Barranco de Tirajana auf Gran Canaria kommt G2B auf eine Nettoleistung von 32,34 Megawatt, TG3B und TG4B erreichen jeweils 68,7 Megawatt. Am 21. Mai stellte die Umwelt-Generaldirektion keine erheblichen Änderungen bei Emissionen oder Betriebsfolgen fest. Die Regierung erklärte das Vorhaben am 26. Mai zum Projekt von allgemeinem Interesse. Binnen zwölf Monaten muss das Unternehmen die Inbetriebnahme beantragen. Das steht im Amtsblatt der Kanaren.
Kraftwerk Jinámar auf Gran Canaria: Erneuerung zweier Gasturbinen
Auch im Kraftwerk Jinámar auf Gran Canaria kann Unión Eléctrica de Canarias Generación tätig werden. Dort dürfen die Gasturbinen G2J und G3J erneuert werden, um ihre Betriebsdauer um zehn Jahre zu verlängern. Weder Leistung noch Brennstoff ändern sich.
Die beiden Turbinen verfügen jeweils mehr als 32,34 Megawatt Nettoleistung. Als städtebaulich vereinbar bewertete die Stadtverwaltung von Las Palmas de Gran Canaria das Vorhaben, erhebliche zusätzliche Folgen erwartet die Umweltbehörde nicht. Vor Beginn der Bauarbeiten muss das Unternehmen Sicherheiten für mögliche Schäden an Dritten leisten. Der Antrag auf Inbetriebnahme ist innerhalb von zwölf Monaten einzureichen. Der Beschluss ist hier einsehbar.
Los Guinchos auf La Palma erneuert einen Diesel-Generator
Für das Kraftwerk Los Guinchos in Breña Alta auf La Palma genehmigte die Regierung außerdem die Erneuerung des Diesel-Generators D13. Er hat eine Nettoleistung von 11,20 Megawatt und soll langfristig weiterbetrieben werden, ohne Leistung oder Brennstoff zu ändern.
Im staatlichen Verfahren für das Stromsystem La Palma mit einer Gesamtleistung von 44 Megawatt erhielt das Projekt am 3. Februar eine positive Kompatibilitätsentscheidung. Das Genehmigungsverfahren wurde 30 Tage öffentlich ausgelegt. Innerhalb von zwölf Monaten muss Unión Eléctrica de Canarias Generación die Inbetriebnahme beantragen. Der Beschluss ist hier nachzulesen.
Kraftwerk Granadilla auf Teneriffa modernisiert zwei Gasturbinen
Im Kraftwerk Granadilla auf Teneriffa darf Unión Eléctrica de Canarias Generación die Gasturbinen G2G und TG3G modernisieren. Weitere kommunale oder insulare Baugenehmigungen braucht es für die Arbeiten nicht. Leistung und Brennstoff bleiben gleich.
Die Nettoleistung von G2G liegt bei 39,2 Megawatt, jene von TG3G bei 68,7 Megawatt. Am 3. Februar fiel im staatlichen Verfahren für die Stromversorgung Teneriffas mit 370 Megawatt Gesamtleistung eine positive Kompatibilitätsentscheidung für das Vorhaben. Unión Eléctrica de Canarias Generación muss vor dem Baustart Sicherheiten für mögliche Schäden an Dritten hinterlegen und die Inbetriebnahme innerhalb von zwölf Monaten beantragen. Den Beschluss gibt es hier.















«Kanaren-Kraftwerke laufen länger ohne zusätzliche Leistung»
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