Der Pico del Teide zieht jedes Jahr Tausende Teneriffa-Besucher in seinen Bann. Der höchste Berg Spaniens selbst, aber auch der umliegende Teide-Nationalpark bieten unzählige Sehenswürdigkeiten. Auf den folgenden Fotos haben wir die schönsten Eindrücke aus den Cañadas für Sie zusammengestellt. Außerdem können Sie unsere Bilder-Rundfahrt als Vorlage für Ihren Teide-Besuch nutzen. Klicken Sie sich jetzt durch unsere Fotostrecke:
Johannes Bornewasser
Johannes Bornewasser ist Gründer und Herausgeber der Teneriffa News, Ihrem Kanaren-Experten seit 2011. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zum Autorenprofil von Johannes Bornewasser.
6 Min. Lesezeit
Foto: Johannes Bornewasser
Ein Blick auf den Pico del Teide auf Teneriffa. Wir wünschen viel Spaß mit unserer Foto-Rundfahrt durch den Teide-Nationalpark.
Auf dem Weg in Richtung Teide gibt es viele Aussichtsplattformen, an denen Besucher halten und Fotos knipsen können. Je nach Wetterlage sieht man so die Küstenstädte, wie hier Puerto de la Cruz, oder sogar die Nachbarinseln.
Welche Naturgewalten hoch oben herrschen können, zeigt ein Blick in diesen Wald - oder das, was nach einem Herbststurm davon übrig geblieben ist. Sie sollten auf Kälte und starken Wind gut vorbereitet sein.
Doch auch der Blick nach oben lohnt sich - besonders, wenn der Teide im Winter mit Schnee bedeckt ist!
Foto: Johannes Bornewasser
Der Weg zum Teide führt durch verschiedene Klimazonen. Besonders das Durchqueren der Wolken ist ein Erlebnis. Wegen teils schlechter Sicht und Glätte durch Feuchtigkeit ist jedoch auch Vorsicht geboten
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Nach etwa einer Stunde Fahrt, erreichen Sie den Rand des Teide Nationalparks. Das riesige Gebiet kann auf verschiedene Arten erkundet werden. Besonders bei Wanderern sind die Cañadas sehr beliebt. Meist herrscht schon wenige Meter abseits der Straßen völlige Stille.
Wer vom Norden aus auf den Teide hoch fährt, passiert zuerst das neue Besucherzentrum. Ein Blick ins Innere lohnt sich. Dort wird die Umgebung mit ihrer Flora und Fauna genauer vorgestellt. Parkplätze und Eintritt sind übrigens kostenfrei.
Das Teide-Besucherzentrum ist als eine Art Entdeckungsmuseum aufgebaut. Erklärt werden beispielsweise die Unterschiedlichen Gesteinsarten. Der Aufbau ist so gestaltet, dass große und kleine Gäste gleichermaßen ins Staunen kommen.
Auch die Tierwelt wird genauestens beleuchtet. Denn was man beim ersten Blick in diese scheinbar lebensfeindliche Umgebung kaum ahnt: Der Teide Nationalpark beheimatet dutzende Tierarten, die teilweise sogar nur an diesem einzigartigen Ort vorkommen.
Foto: Johannes Bornewasser
Zurück am Parkplatz des Besucherzentrums teilt sich dann Weg. Wer nicht in Richtung Gipfel fährt, nähert sich unweigerlich dem Observatorium. Es liegt jedoch in einem gesperrten militärischen Gebiet und ist daher nur aus der Ferne zu sehen.
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Dafür gibt es von den Aussichtsplattformen dieser Straße aus einen wunderschönen Ausblick in Richtung Küste. Beim neuerlichen Blick auf Puerto de la Cruz erkennen Sie nun, wie hoch Sie gefahren sind. Doch vermutlich sind Sie ja aus einem anderen Grund hier oben: Es soll schließlich in Richtung Teide gehen...
Also, zurück auf den Weg in Richtung Gipfel. Nun führt die Straße einige Kilometer durch die Cañadas. Auch hier lohnt es sich, an den Parkbuchen anzuhalten und einige Meter durch die Lavawüste zu laufen. Auf diesem Bild sehen Sie die verschiedenen Lava-Arten, die aus unterschiedlichen Vulkanausbrüchen stammen. Nur ein einziger Schritt kann also auf tausende Jahre älteren oder jüngeren Boden führen.
Foto: Johannes Bornewasser
Der Boden lässt erahnen, warum die Nasa manchen Mars-Roboter hier auf Teneriffa testen ließ.
Wer genau hinschaut, kann in dieser Höhe bereits Schnee entdecken. Auch wenn es an der Küste 25 Grad Celsius und wärmer ist, kann es im Teide Nationalpark nachts schneien.
Foto: Johannes Bornewasser
Einige Kilometer weiter steht schließlich die Teide-Seilbahn. Mit zwei Gondeln können Besucher das letzte Stück fahren, um in Gipfelnähe zu gelangen. Die Straße endet auf 2356 Metern Höhe.
Foto: Johannes Bornewasser
Die Bergstation steht dann auf 3555 Metern Höhe. Wer allerdings ganz nach oben möchte, benötigt für die letzten 163 Höhenmeter eine Genehmigung. Doch auch ohne gibt es dort einiges zu sehen. So warten beispielsweise drei Wanderrouten. Mehr dazu verraten wir aber zumindest an dieser Stelle nicht, sondern setzen unsere Foto-Tour fort...
Zuvor aber noch ein schneller Tipp: Wer die Seilbahn nutzen möchte, sollte sich schon vorher Tickets über das Internet besorgen. Die Warteschlangen sind oft riesig, während Besucher mit Internet-Ticket direkt zur Gondel durch laufen können. Und da die Gondeln für 44 Personen ausgelegt, die Schlangen aber meist mehrere Hundert Besucher lang sind, kann sich das wirklich bezahlt machen!
Foto: Johannes Bornewasser
Anstatt nach oben, fahren wir jedoch weiter durch den Teide-Nationalpark. Wieder einige Kilometer weiter, führt der Weg allmählich zurück in Richtung Tal. Der Ausblick hier zeigt die nächste Steinwüste - und die Bedingungen hier oben. Plötzlich auftretende Wirbelwinde sind in den Cañadas ganz normal.
Eine Übernachtungs- und Ruhestätte gibt es hier oben übrigens auch. Wer einfach nur eine Pause braucht, kann gemütlich einen Kaffee in der Höhensonne trinken. Andere Besucher nutzen Umgebung und Parkmöglichkeit für eine Wanderung. Wir möchten an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen und für Sonnenschutz und Kopfbedeckung werben. Beides ist überall hier oben essenziell.
Archivbild: Johannes Bornewasser
Nach einem langen Ausflug senkt sich die Sonne allmählich über den Cañadas. Für uns bedeutet das ganz langsam: Abschied nehmen und die Rückfahrt planen. Der Weg nach unten kann nämlich süd- oder nordwärts führen...
Foto: Johannes Bornewasser
Wer nun in Richtung Süden weiter fährt, kann den Teide noch einmal von seiner anderen Seite bewundern. Hier ist, bedingt durch die Süd-Sonne, im Winter auch meist viel weniger Schnee zu sehen.
Wer dagegen den selben Weg zurück nimmt, wird die Umgebung nun noch einmal ganz anders wahrnehmen als am Vormittag. Zum Abend hin steigen nämlich besonders im Winter oft Wolken von der Küste her auf und schieben sich ganz langsam über den Bergkamm. Spätestens dann wird es Zeit für die Heimreise!
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