Die Beerdigung der Sardine ist ein skurriler Brauch auf Teneriffa. Der Akt selbst ist beispielsweise vergleichbar mit dem Verbrennen des Hoppeditz im Düsseldorfer Karneval. Doch neben der Figur gibt es einen viel gravierenderen Unterschied.
Johannes Bornewasser
Johannes Bornewasser ist Gründer und Herausgeber der Teneriffa News, Ihrem Kanaren-Experten seit 2011. Er hat zudem die redaktionelle Verantwortung inne. Zum Autorenprofil von Johannes Bornewasser.
3 Min. Lesezeit
Oft findet der Umzug zur Beerdigung der Sardine erst im Dunklen statt. Dann kommen die Beleuchtungs-Effekte besser zum Tragen. Foto: Ulrike Bornewasser
Der Trauerzug wird meist von Weihrauch angeführt. Die umliegenden Geschäfte setzen für die Beerdigung der Sardine sogar eigens den Straßenverkauf aus und räumen ihre Terrassen kurzzeitig komplett ab. Foto Teneriffa News
So können tausende Menschen mit der Sardine zur Verbrennung ziehen. Der Coso lockt dabei tausende Besucher aus dem gesamten Umland in den Stadtkern. Foto: Juppi M.
Und wo Weihrauch ist, darf natürlich auch ein Geistlicher nicht fehlen. Foto: Ulrike Bornewasser
Die Ehrendamen ziehen selbstverständlich beim Trauerzug mit. Foto: Ulrike Bornewasser
Anzeige
WerbungWeiter ›
Viele Männer verkleiden sich als verwitwete Frau. Sie tragen dabei oft Schleier. Oder, wie hier, etwas mehr oder weniger vergleichbares. Foto: Johannes Bornewasser
Welch verlockender Anblick... Foto: Johannes Bornewasser
Die Sardine wird aufwendig aus Pappmaché gefertigt. Foto: Ulrike Bornewasser
Dann wird sie durch den gesamten Ort gezogen. Foto: Ulrike Bornewasser
In Puerto de la Cruz endet der Trauerzug im Hafen. Dort wird die Sardine feierlich verbrannt. Das Spektakel zieht Einheimische und Besucher gleichermaßen an. Foto: Johannes Bornewasser
Anzeige
WerbungWeiter ›
Am Ende ist nur noch das Draht-Gestell übrig. Foto: Johannes Bornewasser
Im Anschluss an die Verbrennung läutet ein großes Feuerwerk den Straßenkarneval in Puerto de la Cruz ein. Foto: Ulrike Bornewasser
Noch keine Kommentare zu diesem Artikel.