Gran Canaria ist der Lopesan-Gruppe nicht mehr genug. Jetzt soll es rüber nach Teneriffa gehen. Und der Auftakt soll zugleich ein richtig großer Aufschlag werden. Die Hotel-Gruppe plant einen 320-Millionen-Euro-Deal.
Übernommen werden soll eines der besten Hotels auf Teneriffa. Das Bahía del Duque in Costa Adeje steht für Luxus-Urlaub bei Sonnengarantie im Süden der größten Kanaren-Insel. Damit kennt sich Lopesan aus, ist man bisher doch vor allem auf Gran Canarias Sonnenseite aktiv.
Die Verhandlungen mit dem bisherigen Eigentümer, der CIO-Group, befinden sich in der Endphase. Und geht es nach Lopesan, soll der Deal möglichst schnell eingetütet werden. Auch wenn die Summe gigantisch wirkt, wird der Rekord an benachbarter Stelle auf Teneriffa geschrieben:
Strategischer Schachzug von Lopesan auf den Kanaren geplant
Dass Lopesan glaubt, expandieren zu müssen, liegt auch an der starken Konkurrenz. Große Gruppen übernehmen sukzessive die Hotels der Kanarischen Inseln. Erst kürzlich ging das Mare Nostrum Resort, ebenfalls im Süden von Teneriffa, für die Rekord-Summe von 430 Millionen Euro an einen neuen Eigner (mehr dazu hier).
Sollte die Expansion von Lopesan nach Teneriffa gelingen, würden dafür immerhin 320 Millionen Euro fällig. Erst Ende des vergangenen Jahres hatte die Hotelgruppe in Madrid zugeschlagen. Gelänge nun auch der Weg auf die größte Kanaren-Insel, hätte das eine große strategische Bedeutung für das Unternehmen.
Für die neuen Eigner wäre ein Deal aus zwei Gründen wertvoll. Zum einen gelänge der Markteintritt in den Westen der Kanaren, zum anderen gilt das Hotel als wirtschaftlich gesund und beliebt bei der zahlungskräftigen Zielgruppe.
Kanaren in Tourismus-Branche weiter äußerst beliebt
Bisher betreibt Lopesan verschiedene Hotels, Herrenhäuser und Villen – allesamt im Luxus-Segment. Auch das Bahía del Duque ist im Fünf-Sterne-Bereich angesiedelt. Die Ausrichtung passt daher perfekt zur Hotelgruppe.
Für die Kanaren würde damit der zweitgrößte Hotel-Deal der Geschichte direkt nach dem größten stattfinden. Dass in Summe binnen weniger Monate 750 Millionen Euro für zwei Hotels gezahlt werden, zeigt zugleich den Wert der Kanarischen Inseln innerhalb der Tourismus-Branche.






















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Hotel-Gruppe plant diesen 320-Millionen-Euro-Deal auf Teneriffa
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