Ab dem Wochenende gilt die Alarmbereitschaft wegen hoher Waldbrandgefahr für fünf Kanaren-Inseln. Damit stuft die Regional-Regierung die nächsten drei Kanarischen Inseln hoch. Bislang galten Teneriffa und Gran Canaria als besonders gefährdet, jetzt folgen weitere Inseln.
Grund für die Hochstufung trotz sukzessive fallender Temperaturen ist die aktuelle Dürre auf den Kanaren. Die Inseln haben seit Wochen keinen oder viel zu wenig Niederschlag registriert. Damit ist die Natur so trocken, dass ein Funke genügen könnte, um einen Großbrand wie das Jahrhundertfeuer von 2023 auf Teneriffa zu provozieren.
Die neue Warnstufe gilt jetzt für Teneriffas Wälder und Naturräume und die Lagen auf Gran Canaria ab 400 Metern Höhe. Hinzu kommen La Palma, La Gomera und El Hierro. Mit der neuen Alarmphase gehen auch Einschränkungen und Verbote einher.
Waldbrand-Warnstufe für fünf Kanaren-Inseln ausgerufen
Trotz der moderaten Temperaturrückgänge auf den Kanaren gilt die trockene Vegetation als weiterhin stark feuergefährdet. Grund dafür sind niedrige Luftfeuchtigkeit von teils weniger als 30 Prozent sowie Wind. Außerdem sind seitens des spanischen Wetteramts Aemet weiterhin Temperaturen von bis zu, örtlich sogar leicht mehr als 30 Grad angesagt.
Damit gilt für die betroffenen Inseln ein grundsätzliches Feuerverbot in der Natur. Dazu zählen auch Campingkocher und das Rauchen in der Natur. Außerdem dürfen auf Baustellen nahe Waldgebieten keine funkenerzeugenden Maschinen wie Flex oder Schleifgeräte eingesetzt werden. Auch Feuerwerk und öffentliche Termine sowie Sportveranstaltungen wurden untersagt.
Anwohner von Naturräumen und in Waldgebieten werden zudem dringend darum gebeten, eine mindestens zehn Meter breite Schneise zwischen ihren Wohngebäuden und der Natur zu schneiden. Außerdem soll das gesamte Gebiet bewässert werden können. Dies kann im Fall eines Waldbrandes das Hab und Gut retten, heißt es seitens der kanarischen Behörden. Beim großen Waldbrand auf Teneriffa wurden fehlende Abstände als einer der Hauptgründe für Verluste von Wohngebäuden und die unnötige Bindung von Löschkräften ausgemacht.
Einige Wald- und Naturgebiete werden während der Warnstufe komplett gesperrt. Die Behörden raten, vor geplanten Ausflügen Informationen beim örtlichen Rathaus oder in Touristeninformationen einzuholen.
















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