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Mittwoch, 5. August 2026
Kanaren

Kanaren: Umdenken bei Förderung von Entsalzungsanlagen

Es werden künftig keine einzelnen Projekte zur Meerwasserentsalzung auf den Kanaren mehr gefördert. Was jetzt geplant wird:
Das Wichtigste in Kürze:
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  • Die Kanaren fördern künftig nicht mehr einzelne Bauprojekte, sondern ortsunabhängig die Technologie der Meerwasserentsalzung.
  • Die Wasserbehörde der Kanarischen Regierung veröffentlichte die Förderung im Amtsblatt, damit gilt sie als bindend.
  • Das Geld stammt maßgeblich aus dem spanischen Umweltministerium und vergibt die Generaldirektion für Wasserwirtschaft.
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Das spanische Umweltministerium bezahlt den Kanaren künftig deutlich mehr Entsalzungsanlagen. Die Zuschüsse für die Meerwasserentsalzung vergibt die Generaldirektion für Wasserwirtschaft, das Geld stammt aus verschiedenen Quellen.

Am Mittwoch veröffentlichte die Wasserbehörde der Kanarischen Regierung die Förderung im Amtsblatt der Kanaren, womit sie als bindend gilt. Grundlage ist eine Ausschreibung, die Entsalzungsanlagen auf dem Archipel grundsätzlich fördern soll.

Neu ist, dass damit keine einzelnen Bauprojekte mehr gefördert werden, sondern ortsunabhängig eine Technologie. Damit können mehr Entsalzungsanlagen schneller geplant und gebaut werden. Die Inseln können damit zügiger Energie- und Versorgungsprojekte vorantreiben.

Kanaren bekommen Fördergelder für Entsalzungsanlagen

Laut dem Eintrag im Amtsblatt von Mittwoch stammt der Fördertopf aus dem spanischen Umweltministerium. Vergeben wird er über die Generaldirektion für Wasserwirtschaft auf den Kanaren. Diese ist für den Bereich zuständig.



Die Bekanntmachung legt damit den formalen Rahmen für Investitionen in die Meerwasserentsalzung fest. Konkrete Standorte, Summen oder einzelne Empfänger nennt sie bewusst nicht. Die Finanzierung stammt nicht allein aus kanarischen Mitteln, sondern speist sich maßgeblich aus dem nationalen Umweltministerium.

Die Kanaren bauen nicht nur Infrastrukturprojekte aus, sondern fördern auch die Wirtschaft und Kultur. Auf Teneriffa lief zuletzt etwa das Projekt ROTATES für alte Kartoffel- und Wurzelsorten, während El Hierro den Palo im Quintero-Stil als Kulturgut schützen ließ.

Bei der Infrastruktur gilt auf den Kanaren insbesondere die Meerwasserentsalzung zur Trinkwassererzeugung als Zukunftstechnologie. Bei nicht planbaren Dürren ist das Meer die konstanteste Wasserquelle für den Archipel im Atlantischen Ozean. In der jüngeren Vergangenheit wurden bereits mehrere Entsalzungsanlagen gebaut, in der Bevölkerung regt sich jedoch auch immer wieder Protest gegen die großen Bauwerke.

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