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Donnerstag, 2. Juli 2026
Kanaren

Hunde am Menschen-Strand können auf den Kanaren teuer werden

Wer seinen Hund an die Strände der Kanaren mitnimmt, sollte die Regeln kennen. Verstöße gegen das Tierschutzgesetz können teuer werden. Vieles hängt von der Gemeinde ab.
Das Wichtigste in Kürze:
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  • Hundehalter auf den Kanaren riskieren bei Verstößen gegen das spanische Tierschutzgesetz Bußgelder von bis zu 10.000 Euro.
  • Das Gesetz verpflichtet Halter, Kot aufzusammeln, mancherorts auch Urin wegzuspülen, und ihr Tier unter Kontrolle zu halten.
  • Jede Gemeinde legt für ihre Strände eigene Zutrittszeiten und Zonen fest, weshalb Halter die örtlichen Vorschriften vorab prüfen sollten.
Unsere Mitglieder sehen hier eine praktische Zusammenfassung

Hundehalter auf den Kanaren riskieren bei Fehlverhalten nach spanischem Recht teils hohe Bußgelder. Grundlage ist die Ley 7/2023 zum Schutz und Wohlergehen von Tieren, also das spanische Tierschutzgesetz. Es regelt seit 2023 die Pflichten von Tierhaltern in öffentlichen Räumen und damit auch an Stränden. Leichte Verstöße können mit kleinen, schwere hingegen mit Geldbußen von bis zu 10.000 Euro geahndet werden.

Das Gesetz verpflichtet Halter, stets Beutel zum Aufsammeln von Tierkot mitzuführen und Verschmutzungen durch das Tier zu beseitigen. Für das Verhalten ihres Hundes im öffentlichen Raum sind die Besitzer verantwortlich und müssen das Tier unter Kontrolle halten. Das gilt auch für die Hundestrände auf den Kanaren.

Die Pflichten gehen mancherorts über das Aufsammeln von Kot hinaus. In immer mehr Gemeinden auf den Kanaren müssen Halter auch Hundeurin wegspülen. In der Hauptstadt Santa Cruz öffnete die Stadt einen neuen Strand zunächst für Hunde, entzog ihm diesen Status jedoch nach zahlreichen Beschwerden über Hinterlassenschaften wieder. Welche Regeln am konkreten Strand gelten, entscheidet jede Gemeinde selbst.

Tierschutzgesetz regelt Hundestrände auf den Kanaren

Kommunale Verordnungen können für Haustiere an Stränden eigene Zutrittszeiten und ausgewiesene Zonen festlegen. Halter sollten deshalb vor dem Besuch eines öffentlichen Ortes mit dem Tier die jeweiligen kommunalen Vorschriften prüfen.



An vielen kanarischen Stränden gibt es ausgewiesene Hundebereiche, die sogenannten Playas para perros. Ihre genauen Regelungen unterscheiden sich von Gemeinde zu Gemeinde. In den autonomen Gemeinschaften Spaniens existieren Strände, an denen Haustiere ausdrücklich zugelassen sind. Ist ein Strand auch für Tiere geöffnet, wird darauf klar mit Schildern hingewiesen. Fehlt dieser Hinweis, ist das ein deutliches Signal gegen eine Öffnung für Haustiere.

Strandregeln für Hunde gelten auch auf Teneriffa

Die Kanarischen Inseln gehören zu Spanien. Damit gilt das landesweite Tierschutzgesetz auch dort. Die Küstengebiete unterliegen wegen empfindlicher Ökosysteme einem besonderen Umweltschutz. Klassische Bußgelder gelten für leichte Verstöße. Schwerere Verstöße gegen das Tierschutzgesetz können deutlich höher ausfallen.

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