Die Regierung der Kanarischen Inseln hat Fördergelder für LGBTIQ+-Projekte vergeben. Bekannt gemacht wurde die Entscheidung im Amtsblatt der Kanarischen Inseln, dem BOC von Donnerstag. Die Zuschüsse fließen in Vorhaben, die Planung und Förderung von Initiativen für lesbische, schwule, bisexuelle, transgeschlechtliche, intersexuelle und queere Menschen unterstützen.
Mit der Veröffentlichung im Amtsblatt handelt es sich zunächst um eine vorläufige Vergabe. Ein solcher Schritt gibt Antragstellenden die Möglichkeit, die zugeteilten Beträge zu prüfen, bevor die Regierung der Kanaren die Zuschüsse endgültig festlegt.
Die Förderlinie richtet sich an Projekte auf dem gesamten Archipel. Die Regionalregierung verknüpft die Mittel mit Planungs- und Unterstützungsarbeit, nicht mit Einzelveranstaltungen. Welche Träger und Vorhaben konkret bedacht wurden und in welcher Höhe, geht aus der vorläufigen Vergabe im aktuellen Amtsblatt hervor.
Regierung der Kanaren fördert LGBTIQ+-Projekte
Die Vergabe reiht sich in eine Serie politischer Beschlüsse ein, mit denen die Regierung der Kanaren in den vergangenen Wochen unterschiedliche Bereiche neu geregelt hat. Erst kürzlich haben die Kanaren ihren Kampf gegen Kunststoffmüll verschärft, ebenso rückten die Spritpreise auf den Kanaren in den Blick der Regionalpolitik.
Die Förderung von LGBTIQ+-Vorhaben zählt zu den wiederkehrenden Feldern der kanarischen Sozialpolitik. Nach der vorläufigen Vergabe folgt üblicherweise eine endgültige Entscheidung, mit der die Regierung der Kanaren die Zuschüsse verbindlich zuteilt.
Die Kanarischen Inseln gelten als äußerst aufgeschlossen der LGBTIQ+-Community gegenüber. Auf Gran Canaria findet mit der Maspalomas Pride regelmäßig eines der größten Feste innerhalb der Szene statt. Rund 100.000 Besucher werden jedes Jahr zum großen Umzug erwartet (mehr dazu nachfolgend).















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