Die Kanaren-Regierung hat ihre Strategie für die Kreislaufwirtschaft überarbeitet und darin erstmals eine eigene Linie gegen Kunststoffabfälle verankert. Die aktualisierte Fassung erschien am Dienstag im offiziellen Amtsblatt der Kanarischen Inseln, dem BOC. Sie bindet die Kunststoffstrategie in den bestehenden Rahmen für die Jahre 2021 bis 2030 ein.
Ziel ist, Kunststoff und Müll allgemein auf allen Kanarischen Inseln zu verringern. Die Kreislaufstrategie bündelt bereits mehrere Handlungsfelder rund um Abfallvermeidung und Wiederverwertung. Künftig gehört der Umgang mit Plastik ausdrücklich dazu.
Mit der Fortschreibung reiht sich die Vorlage in eine Serie mittelfristiger Regierungsprogramme ein, die bis zum Ende des Jahrzehnts wirken sollen. Die gesteckten Ziele sollen bis zum Jahr 2030 erreicht sein.
Kanaren sagen Kunststoffmüll den Kampf an
Die Regierung der Kanarischen Inseln verfolgt seit mehreren Jahren einen längerfristigen Kurs bei umwelt- und wirtschaftspolitischen Programmen. Ähnlich angelegte Vorhaben mit festem Enddatum begleiten die Inseln auch in anderen Ressorts, etwa beim Programm gegen Jugendarbeitslosigkeit auf Teneriffa. Solche Strategien setzen jeweils einen klaren Rahmen und binden mehrere Verwaltungsebenen ein.
Die nun integrierte Strategie gegen Kunststoff legt den Fokus auf die Menge an Plastikmüll, die auf den Inseln anfällt. Ausdrückliches Ziel ist die Verringerung von Plastik im Alltag und die Erzeugung von weniger Müll allgemein. Zudem soll die Kreislaufwirtschaft besser angekurbelt werden.
Vor allem der Schutz des umgebenden Meeres wird hervorgehoben. Unter anderem aus diesem Grund wurde auch ein Einwegpfand-System für die Kanarischen Inseln beschlossen. Ziel ist es, weniger Müll in Umwelt und Meer zu generieren. Alle Fragen und Antworten dazu beinhaltet der nachfolgende Beitrag.















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