Gemeinsam haben das Kanarische Institut für Agrarforschung und die Inselverwaltung von Teneriffa das Projekt ROTATES ins Leben gerufen. Es soll alte Kartoffel- und Wurzelsorten fördern. Die Regierung der Kanaren veröffentlichte das Vorhaben am Montag im offiziellen Amtsblatt der Kanarischen Inseln, dem BOC.
ROTATES zielt auf mehr Agrodiversität und auf sogenannte Ökosystem-Dienstleistungen ab. Damit rücken traditionelle Sorten in den Mittelpunkt, die über Generationen auf Teneriffa angebaut wurden. Alte Kartoffelsorten gehören zu den bekanntesten Erzeugnissen der kanarischen Landwirtschaft.
Beide Projektpartner verbinden durch die Kooperation Agrarforschung mit die Erhaltung des landwirtschaftlichen Erbes der Kanarischen Inseln. Umfang und Laufzeit sind bislang nicht final geklärt.
Teneriffa setzt bei alten Kartoffelsorten auf Agrodiversität
Die Kanaren gelten als Anbaugebiet für zahlreiche alte Kartoffelsorten, die sich klimatisch an die Inseln angepasst haben. Solche Sorten sind oft ertragsärmer als moderne Zuchtformen, gelten aber als widerstandsfähiger. Das Projekt ROTATES ordnet die Erhaltung dieser Vielfalt einem breiteren Ziel unter: dem Schutz der Ökosysteme, die von einer vielfältigen Landwirtschaft abhängen.
Die Kanaren haben zuletzt mehrere Vorhaben angestoßen, die Landwirtschaft, Umwelt und Ausbildung verknüpfen. So passte die Regierung der Kanaren die Lehrpläne für Küche und Gastronomie an, in denen regionale Produkte eine Rolle spielen. Parallel arbeiten die Inseln an einer überarbeiteten Kreislaufstrategie mit einer eigenen Linie gegen Kunststoffmüll.















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