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Freitag, 17. Juli 2026
Teneriffa

Teneriffa: Erdbeben der Stärke 2,3 in 40 Kilometern Tiefe

Nahe Teneriffa hat die Erde erneut leicht gebebt. Das IGN zählte in 30 Tagen 88 Erschütterungen auf den Kanaren.
Das Wichtigste in Kürze:
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  • 80 Kilometer vor Teneriffa registrierte das spanische Institut IGN am Donnerstag um 20.07 Uhr ein Erdbeben der Stärke 2,3.
  • Der Bebenherd lag in 40 Kilometern Tiefe, weshalb Menschen an der Oberfläche den Erdstoß nicht spürten.
  • Das IGN zählte binnen 30 Tagen 88 Beben rund um die Kanaren, im Schnitt 2,9 pro Tag bei einer Durchschnittsstärke von 1,9.
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80 Kilometer vor Teneriffa haben Experten ein Beben der Stärke 2,3 registriert. Der Erdbebenherd lag in 40 Kilometern Tiefe. Erfasst wurde der Erdstoß am Donnerstag um 20.07 Uhr durch das spanische Nationale Geographische Institut (IGN). Dessen Daten wertet das Euro-Mediterranean Seismological Centre (EMSC) aus.

Ein Erdstoß dieser Größenordnung ist auf und um die Kanaren nichts Ungewöhnliches. Der Archipel ist vulkanischen Ursprungs, leichte seismische Aktivität gehört zum Alltag der Inseln. Erschütterungen mit einer Stärke unterhalb von 3 nehmen Menschen an der Oberfläche in der Regel nicht wahr, zumal wenn der Herd wie in diesem Fall tief unter dem Meeresboden liegt.

Die Messreihen des IGN belegen, wie regelmäßig es unter den Inseln rumort. 88 Beben verzeichnete das Institut binnen 30 Tagen im Bereich der Kanaren, das sind durchschnittlich 2,9 pro Tag. Im Schnitt erreichten die Beben eine Stärke von 1,9. In den vergangenen sieben Tagen registrierte das IGN zwölf Erschütterungen und damit im Tagesdurchschnitt etwas weniger als über den gesamten Monat.

Seismische Aktivität rund um die Kanaren

Die Beben verteilen sich über den gesamten Archipel und die umliegenden Seegebiete. Zuletzt hatte die Erde mehrfach nahe El Hierro gebebt, darunter ein weiteres Mini-Erdbeben vor El Hierro mit ebenfalls der Stärke 2,3. Auch vor Fuerteventura wurde jüngst ein Erdbeben der Stärke 3,3 gemessen.



Fachleute von IGN und dem Vulkaninstitut INVOLCAN überwachen die Lage fortlaufend. Eine Häufung kleiner Beben bedeutet nach Einschätzung von Seismologen und Geologen nicht automatisch eine erhöhte Gefahr, wird aber dennoch genau beobachtet.

Rund um den Teide ist in den vergangenen Jahren durch mehrere Erdbebenschwärme etwas mehr Aktivität verzeichnet worden. In diesem Gebiet sind die Instrumente entsprechend besonders dicht gesetzt.

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