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Dienstag, 30. Juni 2026
Gran Canaria

Erdbeben der Stärke 3,9 vor Gran Canaria

Ein Erdbeben der Stärke 3,9 hat sich am Dienstag vor Gran Canaria ereignet. Die Erschütterung wurde um 2.31 Uhr registriert. Das Beben war für Menschen spürbar.
Das Wichtigste in Kürze:
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  • Ein Erdbeben der Stärke 3,9 erschütterte am Dienstag um 2.31 Uhr das Meer zwischen Gran Canaria und Fuerteventura.
  • Das Beben war auf der Ostseite Gran Canarias spürbar und erreichte dort Spürbarkeitsstufe drei von zehn.
  • Unter dem Vulkan Teide auf Teneriffa maß das IGN am selben Tag ein leichtes Beben der Stärke 1,6.
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Ein Erdbeben der Stärke 3,9 hat sich um 2.31 Uhr in der Nacht zu Dienstag vor den Kanaren ereignet. Das Epizentrum, also der Punkt, an dem das Beben am stärksten war, lag in einer Tiefe von 16 Kilometern zwischen Gran Canaria und Fuerteventura.

Das Nationale Geographische Institut in Spanien (IGN) berichtet, dass die Erschütterung auf der Kanaren-Insel spürbar gewesen sei. Auf einer entsprechenden Skala erreichte das Beben in einigen Orten auf der Ostseite der Insel Stufe drei von zehn, während auf dem Rest der Insel die Spürbarkeit bei zwei lag.

Auf den Kanaren kommt es immer wieder zu Erdbeben, da es sich um ein aktives Vulkangebiet handelt. Dies führt oft zu unterirdischen Beben. Die vergangenen gemessenen Erdbeben befanden sich alle bei einer Stärke zwischen 3,3 und 4,6.

Erdbeben auf den Kanaren: Auch der Teide ist aktiv

Unter dem größten Berg Spaniens, dem Vulkan Teide, bebte es am Dienstag ebenfalls. Um 9.42 Uhr wurde in 20 Kilometern Tiefe eine Stärke von 1,6 gemessen, wie das IGN mitteilte. Es handelt sich somit um ein leichtes seismisches Ereignis.



Der Teide ist nicht nur Wahrzeichen von Teneriffa, sondern auch der höchste aktive Vulkan Europas. Diese Aktivität zeigt sich immer wieder in sogenannten Schwarmbeben. Dabei handelt es sich um mehrere hundert Mikrobeben, die meistens nicht spürbar sind. Diese entstehen durch Magmabewegungen und Druckveränderungen in der Tiefe des Vulkans.

Experten geben jedoch Entwarnung. Diese Schwärme seien keine zwingenden Vorboten für einen Ausbruch. Dennoch werden sie sehr genau kontrolliert und beobachtet. Das Vulkangebiet der Kanaren steht unter dauerhafter Überwachung. Jegliche Art von Erdbeben und Veränderungen der Vulkanaktivitäten wird aufgezeichnet und ausgewertet.

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