Auf den Kanaren ist binnen einer Woche deutlich weniger Strom aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt worden. Bis Montag fiel der Ökostrom-Anteil im Wochenvergleich von 29,9 auf 20,7 Prozent des Inselverbrauchs. Das geht aus den Daten des Stromerzeugers Red Eléctrica hervor.
Demnach wurde der höchste Wert der Vorwoche am 21. August gemessen. Damals stammten genau 30 Prozent des erzeugten Stroms aus Solar und Windenergie sowie weiteren regenerativen Energiequellen.
Selbst dieser stärkste Tag der vergangenen Woche brachte damit jedoch lediglich Werte um den Durchschnitt der Vorwoche. Ende Juli hatten die Inseln an einem einzelnen Tag noch einen für die vergangenen Monate außergewöhnlich hohen Ökostrom-Anteil erreicht.
Teneriffa baut riesigen Solarspeicher für erneuerbare Energie
Seit dem 1. Juli sind die Stromnetze von Teneriffa und La Gomera über ein Unterseekabel gekoppelt. Das Projekt hat verschiedene Rekorde gebrochen und sorgt dafür, dass sich die Inseln bei Ausfällen unterstützen und in Hochphasen erneuerbare Energie austauschen können.
Dazu ist im Süden Teneriffas eine weitere Anlage geplant, die den grünen Anteil heben soll: In Adeje wird eine Solar-Speicheranlage gebaut. Diese soll den Anteil erneuerbarer Energie auf der Insel und damit auch den kanarischen Durchschnittsanteil deutlich steigern.
Wie stark die Ausbeute derzeit schwankt, zeigte sich bereits in der ersten Augusthälfte, als der Ökostrom-Anteil auf den Kanaren merklich nachgab. Unterdessen steigt der Verbrauch weiter. Auf Teneriffa standen im Juni 290.637 Megawattstunden zur Verfügung, das waren 1,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistikamt Istac meldet.
Um die selbstgesteckten Ziele zu erreichen, bis zum Jahr 2030 mindestens 58 Prozent des Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energiequellen zu erzeugen, sollten zudem Offshore-Windparks vor und zusätzliche Energiespeicher auf den Kanarischen Inseln entstehen.















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