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Dienstag, 18. August 2026
Kanaren

Tomatenpreise auf den Kanaren brechen ein, Kartoffeln werden teurer

Kanarische Tomatenbetriebe haben zuletzt nur noch 1,06 Euro pro Kilo bekommen. Das sind 39,8 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Kartoffeln wurden dagegen teurer.
Das Wichtigste in Kürze:
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  • Kanarische Tomatenbetriebe erhielten im Juni nur 1,06 Euro pro Kilo. Das waren 39,8 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.
  • Kartoffeln wurden dagegen um 13 Prozent teurer. Sie kosteten die Erzeuger zuletzt 78 Cent pro Kilo.
  • Die Kanaren importieren viele Kartoffeln, weshalb deren Preis anderen Regeln folgt als der stark exportierten Tomate.
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Tomaten sind auf den Kanaren drastisch günstiger geworden. Im Vergleich zum Vorjahr wurden für ein Kilogramm zuletzt knapp 40 Prozent weniger an Produzenten gezahlt. Dieser Erzeugerpreis umfasst die Kosten, die der Landwirt für ein Kilo erhält. Bis zum Verkauf auf dem Wochenmarkt oder im Supermarkt kommen zu diesem Preis verschiedene Aufschläge hinzu.

Das Statistikamt der Kanaren, Istac, berichtet von durchschnittlich 1,06 Euro pro Kilogramm Tomaten. Damit sind Tomaten auf den Kanarischen Inseln innerhalb eines Jahres um etwa zwei Fünftel günstiger geworden.

Bei einem anderen Grundnahrungsmittel der Kanaren sieht das anders aus: Die Kartoffel wurde um 13 Prozent teurer. Damit wurden zuletzt 78 Cent pro Kilo fällig. Der Blick auf einzelne Inseln ist dabei besonders aufschlussreich.

Kanaren-Kartoffeln werden teurer

Die Kartoffel ist zwar eines der unangefochtenen Grundnahrungsmittel der Kanarischen Inseln, dennoch gilt die Tomate als klare Nummer zwei hinter der Banane – auch beim Export. Somit beeinflusst auch der europaweite Preis die Entwicklung auf den Kanarischen Inseln. Erst im Frühjahr war auch der Bananen-Preis auf den Kanaren deutlich eingebrochen.



Dass dies durch den Europa-Export beeinflusst wird, zeigte die Entwicklung bei den Kartoffeln. Diese werden stark zugekauft. Das bedeutet andersherum, dass die Kanaren vergleichsweise wenig Kartoffeln exportieren. Produkte, die nicht von internationalen Preisgefügen beeinflusst werden, entwickeln eine entsprechend andere Dynamik. Die Kartoffel legt daher bereits seit Wochen einen Aufwärtstrend hin. Am stärksten war das auf Gran Canaria zu spüren.

Bei den Istac-Daten handelt es sich um gerundete Durchschnittspreise. Einzelne Ausreißer werden so ausgeglichen. Das kanarische Statistik-Institut bewertet jede Insel einzeln und erzeugt daraus wiederum einen Kanaren-Durchschnitt für jedes Produkt.

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