163 Prozent mehr Auto-Neuzulassungen sind im Juli auf La Gomera registriert worden. Als kleine Insel genügen bereits vergleichsweise wenige Fahrzeuge für diesen Sprung. Dennoch verzeichnen die Kanaren auch allgemein einen Aufwärtstrend.
Das Statistik-Institut der Kanaren (Istac) verzeichnete 8825 Fahrzeuge, die erstmals auf den Kanarischen Inseln zugelassen wurden. Dabei machten 6141 Autos zwei Drittel dieser Neuzulassungen aus. Es folgten 2700 Motorräder, Nutzfahrzeuge und Lkw. Diese Daten werden vom Istac in einem Wert zusammengefasst.
Einen Monat davor bot sich den Kanaren noch ein völlig anderes Bild: Seinerzeit meldeten die Inseln einen deutlichen Rückgang bei den Neuzulassungen. Nur eine Insel war davon abgewichen. Im Juli veränderte sich der Trend nun wieder – und zwar auf mehreren Inseln:
Tourismus kurbelt Auto-Absatz an
Denn auch Lanzarote sorgte für ein merkliches Plus: Dort wurden 41,7 Prozent mehr Fahrzeuge neu zugelassen. In Summe waren das 849 Einheiten, die zuvor nicht auf den Kanaren gemeldet waren.
Als Treiber für KFZ-Neuzulassungen gilt vor allem der Tourismus. Seit Ende der globalen Gesundheitskrise waren auf den Inseln Dutzende neue Autoverleiher auf den Markt gekommen. Um ihre Flotten auf- und auszubauen, wurden Hunderte Wagen auf die Kanaren gebracht und dort erstmals zugelassen. Dennoch ändert sich auch dieses Geschäftsfeld (mehr dazu im unten folgenden Beitrag).
Neben den Zukäufen von neuen Pkw zog im vergangenen Jahr auch der Handel mit Gebrauchtwagen auf den Kanaren an. Auch dabei galten Mietwagen-Unternehmer als wesentlicher Treiber.
Der Privatmarkt übte weniger Einfluss auf die Gesamtzahl aus. Gefragt waren dabei mehr Benziner und deutlich weniger Diesel-Fahrzeuge. Allerdings profitierten Mietwagen-Unternehmen auch von Subventionen, die für mehr Abverkäufe gebrauchter Pkw sorgten.
















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