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Montag, 21. September 2026
Gran Canaria

Insekten kapern Heimspiel von UD Las Palmas auf Gran Canaria

Gelbe Trikots und nervöse Fliegen sind eine nervige Mischung. Das können seit Sonntag Fans von Gran Canarias Hauptstadt-Klub bestätigen.
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  • Abertausende Fliegen stürzten sich beim Heimspiel von UD Las Palmas am Sonntag auf die gelben Trikots der Fans.
  • Die Stadtverwaltung bestimmte die Tiere als Thripse und führte ihre Vermehrung auf Hitze und frisch zurückgeschnittene Pflanzen zurück.
  • Las Palmas verlor die Partie gegen Burgos CF in der Nachspielzeit mit 1:2 und fiel auf Rang zehn zurück.
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Klein und nervig: Abertausende Fliegen haben beim Heimspiel am Sonntag die Fans von UD Las Palmas genervt. Die Tiere wurden vom grellen Gelb der Trikots von Gran Canarias Hauptstadt-Klub angezogen. Das führte auf den Tribünen zu skurrilen Szenen.

Es sah ein wenig aus wie eine neue Choreographie. Doch die Szenen, die sich im 32.400 Personen fassenden Estadio de Gran Canaria abspielten, hatten mit Sport eigentlich gar nichts zu tun. Die grellen Trikots zogen Abertausende Tiere an. Und die Zuschauer mussten die Wolken von Insekten ertragen. Viele von ihnen wedelten wild umher, um die Insekten zu verscheuchen. Doch die kamen sofort zurück.

Die Stadtverwaltung von Las Palmas hat inzwischen herausgefunden, um welche Art Getier es sich handelte. Demnach seien die Fans von Thripse (Thysanoptera) heimgesucht worden. Die Insekten werden auch Fransenflügler oder Blasenfüße genannt. Sie sind winzig, nur einen bis drei Millimeter groß, und ernähren sich selbstverständlich nicht von Trikots, sondern eigentlich durch Pflanzensaft.

Gran Canarias gelbe Trikots ziehen Insekten an

Typisch für die Schädlinge sind die Haare an den Flügeln und Haftblasen an ihren Füßen. Daher stammt auch der Spitzname. In Deutschland sind die Insekten auch als «Gewittertierchen» bekannt. Werden Pflanzen von ihnen befallen, kann das zu Wachstumsstörungen und in Extremfällen auch zum Absterben ganzer Triebe führen.



Das Gartenamt von Las Palmas de Gran Canaria teilte am Montag mit: «Sie ernähren sich vom Pflanzensaft, vor allem von den neuen Trieben, die durch den kürzlich erfolgten Rückschnitt derzeit sehr zart sind. Und die Hitze hat zu einem Anstieg der Population geführt.»

Für den Menschen sind die Tiere ungefährlich und gelten einfach nur als nervig – so wie am Sonntag im Stadion. Dort hatten Fans noch einen zweiten Grund, sich zu ärgern: Die Partie gegen Burgos CF endete 1:2. Der bereits sicher geglaubte Punkt wurde in der vierten Minute der Nachspielzeit durch ein Tor von David González Ballesteros in Richtung Nordspanien mitgenommen. UD fiel damit auf Rang 10 zurück, während Burgos auf den fünften Platz kletterte.

Das nächste Heimspiel steht am 4. Oktober an. Bis dahin sollen die Tiere verschwunden sein. Das Gartenamt kündigte an, den Schädlingen mit Hochdruckreinigern zu Leibe zu rücken.

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