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Mittwoch, 16. September 2026
Kanaren

Kanaren: Inflation steigt auf Höchstwert, doch es gibt weniger Arbeitslose

Im August steigen die Verbraucherpreise auf den Kanaren den siebten Monat in Folge. Immerhin die Arbeitslosigkeit ist rückläufig.
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  • Die Verbraucherpreise auf den Kanaren erreichten im August mit 3,8 Prozent über dem Vorjahr den höchsten Stand seit Beginn der Statistik 2002.
  • Die Preise stiegen damit den siebten Monat in Folge und übertrafen den bisherigen Höchststand aus dem Juli.
  • Die Zahl der Arbeitslosen sank auf 144.459 und lag damit 3,8 Prozent unter dem Vorjahresmonat.
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Die Verbraucherpreise auf den Kanaren sind im August auf den höchsten Wert seit Beginn der amtlichen Statistik gestiegen. Der Preisindex lag bei 104,209 Punkten. Das waren 3,8 Prozent mehr als der Vorjahreswert. Diese Zahlen gehen aus der jüngsten Meldung des kanarischen Statistikamts ISTAC hervor.

Damit stiegen die Preise den siebten Monat in Folge. Gegenüber Juli, als der Index bei 103,622 Punkten stand, kamen weitere 0,57 Prozent hinzu. Noch vor zwölf Monaten lag der Index bei 100,432 Punkten. Der bisherige Höchststand aus dem Juli hielt damit nur einen Monat.

Das Statistikamt hat im Januar 2002 damit begonnen, diese Daten zu erfassen. Somit liegen seit 296 Monaten strukturierte Daten vor. In keinem davon wurde ein höherer Wert erfasst als zuletzt. Auch in den 25 erfassten August-Monaten seit 2002 erreichte das Preisniveau auf den Inseln nie einen höheren Stand. Im Zeitraum Januar bis August lagen die Preise drei Prozent über dem Vorjahreszeitraum, der August-Wert übertraf diesen Schnitt deutlich. Doch immerhin vom Arbeitsmarkt gibt es Positives zu berichten:

Kanaren: Arbeitslosigkeit sinkt merklich

Der Arbeitsmarkt entwickelte sich im selben Monat gegenläufig: Die Kanaren melden 144.459 Arbeitslose im August. Das war ein Rückgang um 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Allein auf Teneriffa registrierte das Statistikamt einen Rückgang um 3,6 Prozent, das waren in absoluten Zahlen 62.440 Betroffene.



Verbraucherpreise auf den Kanaren steigen

Mehr Jobs sind auf den Kanarischen Inseln auch dringend nötig, denn das Preisniveau ist im Langfristvergleich deutlich gestiegen: Gegenüber dem ersten Monat der strukturierten Messung liegt es 63,3 Prozent höher.

Anwohner merken das insbesondere bei den Wohnkosten: Da sich der Wohnungsbestand zwischen Dauerwohnen und Urlaubsvermietung aufteilt und sich das Verhältnis zuletzt mehrfach verschoben hat, sorgt die hohe Nachfrage seit Jahren für soziale Spannungen. Das zeigt unter anderem die steigende Zahl von Hypotheken auf den Kanaren. Im Kanaren-Tourismus folgten auf steigende Preise in den Hotels sinkende Übernachtungszahlen.

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