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Teneriffa-Tier Bulli möchte endlich ankommen


Bulli hatte keine schöne Kindheit. Isoliert von seiner Familie, lebte er die ersten Monate seines kurzen Lebens auf dem Balkon oder im Innenhof. Er konnte also noch nichts kennenlernen, durfte auch noch nie irgendetwas schönes oder spannendes erleben. Doch das soll sich nun ändern.

Lesedauer: 4 Minuten

Bulli ist ein anhänglicher, lebhafter und noch ziemlich wilder Junghund. Er möchte viel lernen. “Sitz” und Pfote geben konnte er im Nullkommanichts. Seine Frustrationstoleranz ist zurzeit noch gering. Das mag seiner bisherigen Unausgeglichenheit geschuldet sein. Bulli möchte das Tempo vorgeben und kann nicht gut mit Druck umgehen. Wenn man das weiß, ist es kein Problem. Außerdem ist er mit Futter und Leckerchen sehr schnell motiviert und glücklich.

Das ist Teneriffa-Tier Bulli

Derzeit bekommt Bulli hypoallergenes oder reines Fischfutter, da er auf das eine oder andere leicht allergisch reagierte. Mit anderen Hunden ist dieser temperamentvolle Doggen-Mix grundsätzlich verträglich. Beim Hundetrainer der Arche Noah auf Teneriffa lebte er in einer größeren Hundegruppe, war dort sehr sozial und hat gern mit den Anderen gespielt. Trotzdem beobachtete der Trainer ihn dabei genau, um ihn zu korrigieren, wenn er dann doch mal leicht überdrehte. Das hat gut funktioniert.

Bulli sucht Menschen mit viel Hundeerfahrung, die ihn mit viel Liebe und Konsequenz erziehen und ihm geduldig unsere Welt zeigen. Er hat es verdient, endlich anzukommen, wo er sein darf, wie er ist, Familienanschluss hat und ein ganz normales Hundeleben führen kann. Da er sehr gelehrig ist, möchte er nicht nur körperlich ausgelastet, sondern auch geistig gefordert werden. Er hätte bestimmt viel Spaß in einer Hundeschule, einem Hundetreff oder an Hundesport.

Wenn Sie Bullis neue Lieblingsmenschen werden wollen, sportlich oder zumindest aktiv sind und einen treuen Begleiter auf vier Beinen suchen, dann melden Sie sich unbedingt bei uns.

Das ist Bullis Geschichte

Bulli kam bereits im vergangenen Jahr in die Arche. Seine Geschichte ist wieder einmal ein Beispiel dafür, wie gedankenlos sich manche Menschen Tiere anschaffen. Als Bullis Besitzerin den Kontakt aufnahm, um den Hund zu übergeben und dazu Fotos von ihm übersandte, stockte uns der Atem. Selten zuvor haben wir ein solches Ausmaß an Überzüchtung und deren gesundheitlichen Folgen gesehen wie bei diesem armen Kerl. Seine Tränensäcke hingen extrem heraus. Der Hund war noch nicht einmal ein Jahr alt und schon in so einem schlechten körperlichen Zustand. Er tat uns wahnsinnig leid.

Dann erzählte uns die Besitzerin auch noch, dass der Hund sein bisheriges Leben zunächst auf ihrem Balkon, später dann in ihrem Innenhof verbracht hätte, weil sie kleine Kinder habe und sie ihren wilden Hund da ja schlecht mit in die Wohnung nehmen könne. Er durfte auch nie Gassi gehen, da er nicht geimpft war und die Frau Sorge hatte, er könne sich draußen mit irgendeiner Krankheit anstecken. Nachdem die Nachbarn irgendwann Ärger machten, da Bulli in seiner Isolation und Einsamkeit ständig bellte und seine Augenprobleme immer schlimmer wurden, lief das Fass wohl endgültig über – der Hund musste weg.

Als sie Bulli schließlich in die Arche brachte, staunten die Mitarbeitenden nicht schlecht. Erwartet wurde eine kleine französische Bulldogge – so hieß es am Telefon. Doch da stand ein Bulldoggen-Mix mit einem Gewicht von stolzen 26 Kilogramm. Er war wild und überdreht und wusste nicht, wohin mit seiner Energie und all den Emotionen.

Leider ließ uns Bulli keinen Millimeter an seine Augen heran. Sobald wir versuchten, ihm Augentropfen zu geben, rastete er aus. Als Vorbereitung auf die dringend notwendige OP war das aber zwingend notwendig. Deshalb suchten wir uns schließlich Hilfe beim Hundetrainer unseres Vertrauens, denn der hat einfach viel mehr Zeit für solche Sonderfälle! Er nahm Bulli zu sich und konnte ihm tatsächlich bald die Tropfen geben. So wurde der arme Kerl dann auch endlich operiert.

Die Operation ist gut verlaufen. Die Ärzte sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Seine Augenprobleme wird Bulli wohl nie ganz loswerden, das liegt einfach an der totalen Überzüchtung solcher Rassen und Rasse-Mixe. Doch wir hoffen, dass er nun viele glückliche und gesunde Jahre vor sich hat und bald einen Zweibeiner findet, der kleine, wilde und ganz besondere Bulldoggen-Mixe mag.

Fotos: Das ist Teneriffa-Tier Bulli

Teneriffa-Tier Bulli 2

Fotos: Arche Noah

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Teneriffa-Tier Bulli 5

Teneriffa-Tier Bulli 4

Alle Infos zu Teneriffa-Tier Bulli

Rasse: Bulldoggen-Mix
Geschlecht: männlich (kastriert)
Geboren: Juli 2021
Größe: 52 cm
Gewicht: 26,5 kg
Ort: Arche Noah, Teneriffa

Kontakt zu Bulli aufnehmen

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