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Freitag, 31. Juli 2026
Fuerteventura

Fuerteventura: Kanaren-Fähre nach Cádiz kommt ins Gesetz

Die Zentralregierung will die Fähre zwischen Fuerteventura und dem Festland als gesetzlichen Pflichtdienst festschreiben. Damit bleibt die Verbindung staatlich garantiert.
Das Wichtigste in Kürze:
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  • Die spanische Zentralregierung erklärt die Fährverbindung zwischen Puerto del Rosario und Cádiz zur Pflichtleistung, die der Staat garantieren muss.
  • Eine Streichung der Route hätte für Waren und Unternehmen auf Fuerteventura Mehrkosten von 70 Prozent bedeutet.
  • Das Verkehrsministerium verlängerte den Vertrag mit Armas Trasmediterránea 2025 nur um ein Jahr, woraufhin er am 30. Juni auslief und Kunden Buchungen für August stornierten.
Unsere Mitglieder sehen hier eine praktische Zusammenfassung

Spaniens Zentralregierung hat die Fähre zwischen Cádiz und Fuerteventura als Pflichtleistung festgelegt. Das teilte der frühere Kanaren-Präsident und heutige Minister für Territorial-Politik in Spanien, Ángel Víctor Torres, bei Radio Sintonía mit. Die Verbindung zwischen Puerto del Rosario und Cádiz wird damit zum obligatorischen Service, also zu einer staatlich garantierten Leistung.

„Das wird nie wieder passieren“, sagte Torres bei Radio Sintonía und kündigte weiter an, die Zentralregierung werde die Ausschreibungsfristen für die neue Verbindung mit Cádiz verkürzen. Das solle so schnell wie möglich geschehen.

Eine Streichung der Route hätte für Waren und Unternehmen auf Fuerteventura Mehrkosten von 70 Prozent bedeutet. Bis zu der Ankündigung lief die Strecke ohne rechtliche Verpflichtung. Der bisherige Vertrag für die Linie zwischen Cádiz und Puerto del Rosario schrieb den Betrieb nicht vor, das Schiff fuhr dennoch. Dieser Vertrag lief inzwischen aus.

Fuerteventura: Neue Ausschreibung für Fährverbindung nach Cádiz

Das Verkehrsministerium in Madrid verlängerte den Vertrag mit Armas Trasmediterránea für die Fähre 2025 nur um ein weiteres Jahr. Der Kontrakt lief am 30. Juni aus. Die Unsicherheit über die Zukunft der Verbindung hatte bereits Folgen: Nach Angaben der Partido Popular (PP) auf Fuerteventura stornierten zahlreiche Kunden Buchungen für August. Betroffenen Passagieren bietet man derzeit noch eine Umleitung über Lanzarote an.



Die PP forderte einen zügigen Vertragsabschluss mit erneuter Dienstverpflichtung und verwies dabei auf vergleichbare Regelungen für Flugverbindungen zwischen den Kanaren und dem Festland, die seit Längerem bestehen. Nach Angaben von Cabildo-Präsidentin Lola García arbeite das Ministerium für Verkehr und Mobilität an einer Vorstudie für die Ausschreibungsunterlagen der neuen Linie.

Fuerteventura: Druck für Fähr-Pflicht nach Cádiz

García übergab Torres am Donnerstag bei seinem Inselbesuch persönlich ein gemeinsames Abkommen der majorischen Institutionen, das die Erklärung der Linie zum Pflichtdienst fordert. Die Inselverwaltung, die Stadtverwaltungen und die Handelskammer unterzeichneten das Papier am 20. Juli als Antwort auf die einseitige Einstellung des Dienstes durch den Staat.

„Ich bin mir sicher, dass der Minister in einer Angelegenheit, die eine Insel- und Randwirtschaft wie die von Fuerteventura unmittelbar betrifft, mit Feingefühl vorgehen wird“, sagte die Insel-Präsidentin. Das Plenum will am Freitag eine institutionelle Erklärung verabschieden, die den Staat zur Erklärung als Pflichtdienst und zur sofortigen Wiederaufnahme der Anlaufstelle Puerto del Rosario auffordert.

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