Ein Mountainbiker ist am Sonntag in einen Barranco im Gemeindegebiet von Agüimes im Südosten von Gran Canaria gestürzt. Der Notruf bei der Rettungszentrale der 112 Canarias ging wenige Minuten vor 11 Uhr ein. Die Koordinierungsstelle leitete sofort einen Rettungseinsatz ein.
Die Notrufzentrale aktivierte einen Hubschrauber des Rettungsdienstes GES, um den Sportler aus der Schlucht zu bergen. Agüimes liegt im Südosten der Insel und ist von mehreren Barrancos durchzogen, die bei Radsportlern als Offroad-Strecken sehr gefragt sind.
An dem Einsatz beteiligten sich neben dem Hubschrauber auch die Feuerwehr von Gran Canaria, ein Notarztwagen und ein Rettungswagen sowie die örtliche Polizei von Agüimes und die Guardia Civil.
Hubschrauber-Rettung nach Sturz in Barranco auf Gran Canaria
Die Bergung aus einem Barranco erfordert in der Regel einen Lufttransport, da die steilen Schluchten für Fahrzeuge und Fußtruppen schwer zugänglich sind. Aus diesem Grund wurde der Hubschrauber des GES umgehend zum Einsatzort geschickt.
Einzelheiten zur Unfall-Ursache blieben zunächst offen. Auch zum Gesundheitszustand des Verunglückten machte die Rettungszentrale vorerst keine Angaben. Die Ermittlungen dauern an. Aus Polizeikreisen hieß es schon vor dem Abschlussbericht, man gehe von einem Unfall aus.
















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