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Freitag, 24. Juli 2026
Gran Canaria

Waldbrand auf Gran Canaria: Bürgermeister macht Brandstifter-Bemerkung

Auf Gran Canaria ist am Donnerstag zwischen Telde und Valsequillo ein Waldbrand mit sieben Brandherden ausgebrochen. Der Wind trieb die Flammen rasch an. Der Bürgermeister sorgte mit einer Bemerkung für Aufsehen.
Das Wichtigste in Kürze:
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  • Auf Gran Canaria brach am Donnerstag zwischen Telde und Valsequillo ein Waldbrand mit sieben Brandherden aus.
  • Der Bürgermeister von Telde nannte die sieben Brandherde auffällig und deutete damit auf mögliche Brandstiftung hin, während Anwohner einen Defekt an der Stromleitung vermuteten.
  • Um 19.15 Uhr galt das Feuer als stabilisiert, es zerstörte bis zu zehn Hektar Fläche.
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Ein Waldbrand mit sieben Brandherden hat sich am Donnerstag zwischen Telde und Valsequillo auf Gran Canaria ausgebreitet. Die Stadtverwaltung von Telde verortete alle sieben Punkte unter einer Stromleitung nahe der Straße GC-130 zwischen Cazadores und La Breña.

Der erste Alarm ging um 17.08 Uhr beim Koordinierungszentrum für Notfälle ein, ein weiterer um 17.15 Uhr. Die Inselverwaltung von Gran Canaria setzte mehrere Löschteams ein und forderte Verstärkung an. Um 19.15 Uhr galt das Feuer als stabilisiert. Der Direktor des Zivilschutzes von Gran Canaria, Carlos Velázquez, sagte am Freitag, dass es keine Flammen mehr gebe, das Areal dennoch weiter engmaschig untersucht werde, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.

Über den Grund des Feuers auf Gran Canaria wird derzeit spekuliert, nicht zuletzt, da der Bürgermeister von Telde mit einer Anmerkung für Aufsehen sorgte:

Waldbrand auf Gran Canaria: Grund noch ungeklärt



Zunächst meldeten die Behörden drei Brandherde, später dann vier sichtbare Rauchsäulen. Später wurde die Zahl der Herde nach oben korrigiert. Die Ursache stand am frühen Freitagmorgen noch nicht offiziell fest. Nach Angaben der zuständigen Stellen blieb unklar, ob jemand das Feuer absichtlich gelegt hat oder ob der Wind bei der Entstehung eine Rolle spielte.

Der Bürgermeister von Telde, Juan Antonio Peña, bezeichnete das Gebiet als historisch brandgefährdet. Der Politiker nannte inzwischen sieben Brandherde und bezeichnete diesen Umstand als „auffällig“. Während diese Aussage Brandstiftung suggerierte, vermuteten Anwohner in sozialen Netzwerken eher eine Störung an der Stromleitung, da mehrere Feuerstellen gleichzeitig und mit Abstand voneinander auftraten.

Wind trieb Waldbrand auf Gran Canaria in den Mittellagen an

Die Inselverwaltung von Gran Canaria teilte mit, dass „sich die Flammen durch den Wind rasch ausbreiteten“. Den Rauch sahen Anwohner von einem großen Teil der Brandzone an der Ostseite der Kanaren-Insel aus, unter anderem von El Ejido in Telde, vom Cruce de Arinaga und aus Vecindario in Santa Lucía de Tirajana.

Im Einsatz waren die Feuerwehr des Notfallkonsortiums von Telde und Arinaga, die Policía Local von Telde sowie der Notfalldienst von Gran Canaria. In dem Gebiet arbeitete zudem der Löschhubschrauber „Lima India 32“, der nicht nur Wasser abwarf, sondern auch immer wieder den Radius des Feuers neu bewertete. Später wurde ein zweiter Löschhubschrauber dazu beordert. Zerstört wurden nach bisherigem Kenntnisstand bis zu zehn Hektar Fläche.

Die Bodentruppen fuhren vorrangig über die Straße El Ejido an. Die Inselverwaltung, die Stadtverwaltung von Telde und die Einsatzdienste forderten die Bevölkerung auf, die Brandzone zu meiden, auch nach den Löscharbeiten.

Wie viele der gemeldeten Punkte tatsächlich eigenständige Brandherde waren, ist noch nicht abschließend geklärt. Für Gran Canaria galt zum Zeitpunkt des Einsatzes eine Vorwarnstufe wegen hoher Temperaturen und Wind. Die Waldbrand-Brigade BIIF wurde für die weiteren Ermittlungen mit der Suche nach dem Haupt-Entstehungspunkt des Feuers auf Gran Canaria betraut.

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