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Samstag, 13. Juni 2026
Gran Canaria

Dieses System hat zwei Menschen auf Gran Canaria das Leben gerettet

An der Playa de La Laja in Las Palmas de Gran Canaria hat ein automatisches Notfallsystem zwei Menschen das Leben gerettet. Eine Frau aktivierte das Gerät, ein weiterer Strandbesucher half mit einem Bodyboard.
Das Wichtigste in Kürze:
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  • An der Playa de La Laja auf Gran Canaria riss die Strömung am Donnerstag zwei Badegäste mit.
  • Eine Frau löste die Notfallsäule "Tótem One UP" aus, die den beiden Rettungswesten gab und die 112 alarmierte.
  • Beide verließen das Wasser mit leichten Schnittwunden und Prellungen über die Wellenbrecher.
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Die Playa de La Laja ist bei schönem Wetter äußerst beliebt. Am Donnerstag riss die Strömung an dem Strand im Süden von Las Palmas de Gran Canaria nacheinander zwei Schwimmer mit. Zwei andere Badegäste griffen beherzt ein und retteten sie.

Ausgelöst wurde die Rettung durch das automatische Notfallsystem „Tótem One UP“, das am Strand La Laja installiert ist. Eine Frau aktivierte das Notfallgerät, woraufhin die beiden Verunglückten tragbare Rettungswesten erhielten. Gleichzeitig alarmierte das System automatisch die Notrufnummer 112 und ermöglichte so eine schnelle Koordination mit den Einsatzkräften.

Die Frau geriet laut der Wasserwacht der Stadtverwaltung von Las Palmas de Gran Canaria in Not, während sie dem Mann zu Hilfe eilte. Ein weiterer Strandbesucher eilte wiederum den beiden mit seinem Bodyboard zur Seite, um sie über Wasser zu halten.

Notfallsystem in Las Palmas de Gran Canaria hilft

Das Notfallsystem besteht aus einer etwa zwei Meter hohen Säule. Diese beinhaltet die Geräte zur Lebensrettung. Wird eines davon ins Wasser geworfen, bläst es sich automatisch auf. Die Stahltürme werden über Photovoltaik betrieben. So sind sie nicht auf das Stromnetz angewiesen. Werden sie aktiviert, geht zudem ein Notruf mit ersten Daten an die Rettungszentrale aus.

Beide Personen verließen das Wasser schließlich über die seitlichenWellenbrecher in der Nähe. Sie erlitten lediglich leichte Schnittwunden und Prellungen. Die Stadtverwaltung teilte mit, dass das System zusammen mit der schnellen Reaktion der anderen Badegäste entscheidend für die Rettung gewesen sei.

Am Einsatz wirkten der Feuerwehr- und Rettungsdienst, die Policía Local von Las Palmas de Gran Canaria, die Policía Nacional, die Policía Canaria sowie Kräfte des Rettungsdienstes (SUC) mit. Die Wasserwacht bittet Badegäste dringend darum, vor dem Schwimmengehen stets die Wasserbedingungen zu prüfen.

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