Ein Erdbeben der Stärke 3,1 hat sich am Montag um 17.57 Uhr vor Teneriffa ereignet. Laut dem spanischen Nationalen Geographischen Institut (IGN) auf den Kanaren lag das Epizentrum 15 Kilometer vor der Insel in einer Tiefe von 27 Kilometern.
Der Erdstoß übertraf damit klar den Durchschnittswert, den das IGN gemäß ausgewerteter EMSC-Daten für die Kanaren in den zurückliegenden 30 Tagen ermittelte. Dabei kamen die registrierten Beben in diesem Zeitraum auf eine Durchschnittsstärke von 1,8.
In den vergangenen sieben Tagen nahm die Anzahl der Erschütterungen zudem leicht zu. 38 Beben registrierte das IGN in dieser Phase in der Region. Zuletzt sorgte außerdem ein großer Schwarm am Teide für Aufmerksamkeit.
Erdbeben der Stärke 3,1 nahe Teneriffa sticht heraus
Der Erdstoß vom Montag blieb hingegen ein einzelnes Beben zwischen Teneriffa und Gran Canaria und bildete keinen ausgewiesenen Schwarm. Die Kanaren sind vulkanischen Ursprungs, daher gehört leichte seismische Aktivität dort zum Normalbild. Fachleute beobachten sie fortlaufend.
Zuletzt richtete sich die Aufmerksamkeit mehrfach auf einzelne Erdstöße vor den Inseln, darunter ein Erdbeben der Stärke 2,0 vor Teneriffa und ein Erdbeben vor Fuerteventura. Der aktuelle Wert von 3,1 hebt sich davon ab, belegt für sich allein aber noch keinen grundlegenden Wechsel der Lage.
95 Erdbeben in 30 Tagen auf den Kanaren registriert
Auch bei erhöhter Messaktivität bedeutet eine Serie kleiner Beben nach fachlicher Einordnung nicht automatisch eine größere Gefahr. Die Behörden verfolgen die Entwicklung dennoch genau, zumal es rund um den Teide zuletzt bereits einen größeren Schwarm registrierter Erdbeben gegeben hatte.
Nach Auswertung der EMSC-Daten registrierte das IGN in den vergangenen 30 Tagen 95 Beben auf und vor den Kanaren. Das entspricht einem Durchschnitt von 3,2 Erschütterungen pro Tag.















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