Ein Erdbeben der Stärke 2,5 hat sich am Samstag nahe El Hierro ereignet. Die Messgeräte registrierten den Erdstoß um 7.11 Uhr. Das Nationale Geographische Institut Spaniens (IGN) verortete das Beben in 38 Kilometern Tiefe. Die Daten wurden vom Euro-Mediterranean Seismological Centre ausgewertet.
Der Erdstoß reiht sich in eine Phase normaler seismischer Aktivität auf den Kanaren ein. Innerhalb der vergangenen 30 Tage verzeichnete das IGN in der Region 91 Beben. Das entspricht einem Tagesdurchschnitt von drei Erdstößen, was als normal eingestuft wird.
Auch der kürzere Zeitraum liegt nach den aktuellen Messreihen im üblichen Rahmen: In den vergangenen sieben Tagen erfasste das Institut 24 Erdbeben bei einer durchschnittlichen Stärke von 1,8. Zuvor hatten sich ein Beben nahe Fuerteventura und ein Erdstoß vor Teneriffa ereignet.
Erdbeben-Aktivität auf den Kanaren
Leichte seismische Aktivität ist auf den vulkanisch entstandenen Kanarischen Inseln nicht ungewöhnlich. Wissenschaftler beobachten die Lage dennoch fortlaufend. Einzelne Beben und auch Schwärme deuten nicht automatisch auf eine erhöhte Gefahr hin.
Zuletzt beobachteten die Messnetze auf den Kanaren rund um den Teide auf Teneriffa verstärkte Aktivität. Dort ereigneten sich mehrere Bebenschwärme mit Hunderten Mini-Erdbeben. Die Seismologen und Geologen der Kanarischen Inseln geben Entwarnung, beobachten die Lage jedoch fortlaufend:
















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