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Mittwoch, 26. August 2026
Teneriffa

Stärke 3,6: Kanaren melden mehrere Erdbeben vor Teneriffa

Seismologen haben am Mittwoch 30 Kilometer vor Teneriffa ein Erdbeben der Stärke 3,6 registriert. In dem Areal gab es mehrere Erdstöße innerhalb einer Stunde.
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  • Seismologen registrierten am Mittwoch um 17.57 Uhr mehrere Erdbeben mit bis zu Stärke 3,6 etwa 30 Kilometer vor Teneriffa.
  • Die Herde lagen laut dem spanischen Geographischen Institut in 35 Kilometern Tiefe.
  • Teneriffas Inselverwaltung kündigte wegen der Erdbebenschwärme am Teide zwei Notfallübungen an, darunter am 22. Oktober eine Massen-Evakuierung in Guía de Isora.
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Die Erde vor Teneriffa hat am Mittwoch um 17.57 Uhr gebebt. Seismologen auf den Kanaren registrierten einen Erdstoß der Stärke 3,6 etwa 30 Kilometer vor Teneriffa. Nach Angaben des spanischen Nationalen Geographischen Instituts (IGN) lag der Herd in 35 Kilometern Tiefe. Das Euro-Mediterranean Seismological Centre (EMSC) wertete die IGN-Messdaten aus und bestätigte das Erdbeben.

Kurze Zeit zuvor hatte es ein Erdbeben derStärke 3,0 gegeben. Etwa eine Stunde nach dem ersten Beben folgte ein Erdstoß der Stärke 2,6 im selben Areal. Die drei Erdstöße fallen aus der Serie der jüngsten Beben heraus. Auf und vor den Kanaren gab es laut IGN-Daten binnen 30 Tagen 57 Erdstöße. Das entsprach 1,9 Beben täglich bei einer mittleren Stärke von ebenfalls 1,9. In den vergangenen sieben Tagen erfassten die Messnetze elf Erschütterungen. Dieser Wert gilt als normal.

Die Kanaren sind vulkanischen Ursprungs, leichte Erschütterungen gehören dort zum Normalzustand. Das IGN und das Vulkanologische Institut der Kanaren (Involcan) überwachen den Untergrund fortlaufend. Einzelne Erdbeben oder Erdbebenschwärme bedeuten nach Einschätzung der Fachleute nicht automatisch erhöhte Gefahr. Rund um den Teide fiel die Aktivität zuletzt allerdings höher aus. Teneriffas Inselverwaltung reagierte darauf mit zwei angekündigten Notfallübungen.

Teide: Teneriffa probt im Oktober den Ernstfall

Eine der beiden Notfallübungen für einen Teide-Ausbruch sieht am 22. Oktober eine Massen-Evakuierung in Guía de Isora vor. Anlass sind die jüngsten Erdbebenschwärme am höchsten Berg Spaniens. «Wir erwarten, dass es weitere Schwärme geben und dass einige Erdbeben zu spüren sein werden», sagte Itahiza Domínguez, Leiter der IGN-Niederlassung auf den Kanaren, kürzlich.

Auch außerhalb der Zone um Teneriffa verzeichneten die Seismografen zuletzt Bewegung: Am Untersee-Vulkan Enmedio zwischen Teneriffa und Gran Canaria gab es vor wenigen Wochen ein Beben der Stärke 2,0. Nahe El Hierro meldete das IGN eine Erschütterung der Stärke 2,5. Fachleute werten all dies und auch das jüngste, etwas stärkere Erdbeben als normale seismische Aktivität auf den Kanaren.

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