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Dienstag, 16. Juni 2026
Gran Canaria

Hotel-Angestellte stiehlt Urlauber auf Gran Canaria Schmuck für 15.000 Euro

Trotz verschlossenem Safe ist auf Gran Canaria Goldschmuck im Wert von 15.000 Euro aus einem Hotelzimmer in Mogán verschwunden. Hinter dem Diebstahl steckt eine Angestellte. Das war ihr Trick.
Das Wichtigste in Kürze:
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  • Eine Hotel-Angestellte hat einem Urlauber in Mogán auf Gran Canaria Goldschmuck im Wert von rund 15.000 Euro gestohlen.
  • Die Frau verschaffte sich mit einer als verloren gemeldeten Mitarbeiterkarte Zugang zum Zimmer und öffnete den Safe ohne Einbruchspuren.
  • Die Guardia Civil identifizierte die mehrfach vorbestrafte Täterin über die elektronischen Schlossprotokolle und übergab sie dem Gericht.
Unsere Mitglieder sehen hier eine praktische Zusammenfassung

Die Guardia Civil hat in der Gemeinde Mogán auf Gran Canaria die Angestellte eines Hotelkomplexes festgenommen. Die Frau soll einem Urlauber Goldschmuck im Wert von rund 15.000 Euro aus dem Hotelzimmer gestohlen haben. Den Zugang verschaffte sich die Mitarbeiterin nach Angaben der Ermittler mit einer als verloren gemeldeten Mitarbeiterkarte.

Ausgelöst wurden die Ermittlungen durch die Anzeige eines Touristen, der den Diebstahl mehrerer Schmuckstücke aus seinem Zimmer meldete. Zu den entwendeten Gegenständen zählten verschiedene Goldringe und -anhänger. Bei der ersten Begutachtung stellten die Beamten fest, dass weder an der Zimmertür noch am Zimmersafe Einbruchspuren zu sehen waren. Dennoch stand der Safe offen.

Die Ermittler werteten daraufhin die elektronischen Schlossprotokolle des Betriebs aus. Während des Tatzeitraums kam dabei eine Mitarbeiterkarte einer ehemaligen Angestellten zum Einsatz, deren elektronischer Schlüssel seit Monaten als verloren gemeldet war. In den Ermittlungsunterlagen wird dieser Schlüssel als „llave fantasma“ (Geisterschlüssel) bezeichnet. Wer ihn benutzte, ergab sich erst aus einem winzigen Zeitfenster in den Protokollen.

„Geisterschlüssel“ führt Guardia Civil in Mogán zur Täterin

Eine Minute nachdem der Geisterschlüssel die Zimmertür des Opfers geöffnet hatte, betrat die spätere Festgenommene mit ihren regulären Arbeitszugangsdaten ein angrenzendes Zimmer. Über diesen Abgleich identifizierten die Beamten die Verdächtige. Sie durchsuchten ihre Sachen, während sie ihren Arbeitstag in einem Gemeinschaftsbereich des Komplexes verrichtete.

Während der Maßnahme zeigte sich die Frau sichtlich nervös und versuchte, ihr persönliches Portemonnaie in der Arbeitskleidung zu verbergen. Darin fanden die Ermittler den elektronischen Schlüssel, mit dem das Zimmer des Opfers geöffnet worden war, versteckt neben ihrem Ausweis und außerhalb der vorgesehenen Aufbewahrungsorte für Arbeitsmittel.

Festnahme auf Gran Canaria: Hotel-Mitarbeiterin vor Gericht

Die Festgenommene konnte mit drei weiteren ähnlichen Vorfällen in derselben Unterkunft in Verbindung gebracht werden. Dabei waren Bargeld und Schmuck entwendet worden.

Nach Angaben der Guardia Civil hat die Frau zahlreiche Vorstrafen gesammelt, darunter wegen Einbruchdiebstahls und Diebstahls. Sie wurde zusammen mit den Ermittlungsakten dem Bereitschaftsgericht in San Bartolomé de Tirajana übergeben.

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