Ein Freizeitangler ist am Freitagmorgen an der Punta del Caletón im Gemeindegebiet von Arucas an der Nordküste von Gran Canaria ums Leben gekommen. Der Mann stürzte beim Angeln ins Meer. Eine großangelegte Rettungsaktion mehrerer Einsatzkräfte konnte sein Leben nicht mehr retten.
Der Notruf ging um 8.47 Uhr beim Koordinationszentrum für Notfälle und Sicherheit (CECOES 112) der Regierung der Kanaren ein. Die Notrufzentrale alarmierte daraufhin den Rettungsdienst (SUC), die Feuerwehr von Gran Canaria, die staatliche Seenotrettung Salvamento Marítimo sowie Guardia Civil und Policía Local von Arucas.
Der Rettungsdienst entsandte mehrere Krankenwagen. Feuerwehrleute erreichten den Verunglückten, der sich rund 400 Meter von der Küstenlinie entfernt im Wasser befand, und hielten ihn über Wasser. Dann begann ein Wettlauf gegen die Zeit.
Rettungsaktion vor Gran Canaria
Ein Hubschrauber von Salvamento Marítimo barg den Mann per Seilwinde und flog ihn zur Hubschrauberlandefläche am Hospital Universitario de Gran Canaria Doctor Negrín in Las Palmas aus. Trotz des schnellen Handelns konnte das medizinische Personal des Rettungsdienstes nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Die Todesursache ist Teil von Ermittlungen und noch nicht offiziell bestätigt. Zeugen berichten, dass der Fischer von einer Welle ins Meer gerissen worden sei. Starke Strömungen und rauer Seegang hätten ihn dann abgetrieben. Guardia Civil und Policía Local übernahmen nach dem Einsatz die Ermittlungen.
Punta del Caletón bei Arucas gilt als gefährlicher Angelplatz
Die Punta del Caletón ist ein felsiges, schwer zugängliches Klippengebiet bei Arucas im Norden von Gran Canaria. Der Abschnitt ist bei Freizeitanglern beliebt, gilt bei starkem Wellengang jedoch als äußerst gefährlich. Das unwegsame Gelände erschwerte auch den Zugang der Einsatzkräfte zur Unglücksstelle.















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