Dolores Corujo hat am Mittwoch die PSOE-Listen bei der Provinzwahlkommission eingereicht. Die Kongresskandidatin für Las Palmas erwartet bei der nächsten spanischen Parlamentswahl ein besseres Ergebnis als 2023. Damals holten die Sozialisten in der Provinz drei Mandate.
Die Lage sei heute eine andere. Corujo nannte die Wahl von 2023 «etwas komplex». Damals habe die Mobilisierung gefehlt, die nun zu beobachten sei. «Wir sind überzeugt, dass die Kanarischen Inseln einmal mehr zeigen werden, dass wir keine Konfrontation wollen, dass wir keine Ausgrenzung wollen, dass wir ein friedliches Zusammenleben wollen, dass wir Demokratie wollen und vor allem, dass wir Rechte wollen und nicht wollen, dass die Rechte und die extreme Rechte unser Land regieren und über die Zukunft unserer Heimat entscheiden», sagte sie.
Die Kandidatin setzt auf eine gesellschaftliche Mehrheit. «Andere machen zweifellos viel Lärm und das auch noch gut, aber wir haben die gesellschaftliche Mehrheit hinter uns, die weiß, dass am kommenden 29. November für uns absolut alles auf dem Spiel steht», so Corujo. Für die Kanarios gehe es um Wohnen, Bildung, Gesundheit, Arbeit und Renten.
PSOE: Corujo warnt vor Rückschritten bei Sozialrechten
Rückschritte in diesen Bereichen würden die Bürger nicht wählen, meint Corujo. Rechte Parteien kündigten bereits an, die Arbeitsmarktreform zu ändern. Tarifverträge und Verhandlungen sollten verschwinden, Krankschreibungen privatisiert werden. Auch die Renten sieht die PSOE bei einem Regierungswechsel in Gefahr.
Corujo verwies auf das öffentliche Rentensystem, das durch den Pakt von Toledo geschaffen wurde. Die rechten Parteien ließen erkennen, «dass sie an ein anderes System glauben, nämlich an ein öffentlich-privates System». Vor der Wahl wollten sie das verdecken und «Lügen auf perverse Weise einsetzen, um die Bevölkerung zu manipulieren und zu täuschen». «Und das wird sich natürlich rächen», sagte Corujo. Zur Wahlkommission begleiteten sie der Kongresskandidat Luc André Diouf und die Senatskandidaten für Gran Canaria, Juan Jesús Facundo und Marta Saavedra.
















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