Die Wasservorräte vieler Kanaren-Inseln haben in den vergangenen Wochen wieder etwas Zulauf bekommen. Trotzdem sind die Stauseen der Kanarischen Inseln deutlich zu leer. In Dürre-Jahren gab es um diese Zeit vollere Stauseen.
Die Rückhaltebecken auf Teneriffa haben derzeit einen Füllstand von etwa 38 Prozent. Im Dezember waren es noch 30 Prozent gewesen. Sollte der Sommer ähnlich werden wie in den vergangenen Jahren, dürfte die Natur erneut leiden.
Denn trotz des positiven Trends ist der derzeitige Trinkwasser-Speicher viel zu gering. Das zeigt der Blick auf die historischen Daten. Und Teneriffa steht synonym für mehrere Kanaren-Inseln:
Kanaren müssen mit Dürre im Sommer rechnen
Am 1. Januar 2021 meldeten die Betreiber der Stauseen auf Teneriffa einen Füllstand von 58 Prozent. In den Folgejahren wurde das sukzessive weniger. Im Jahr 2023 betrug der Füllstand nur noch 46 Prozent und im Vorjahr besorgniserregende 33,4 Prozent.
Positiv betrachtet liegt der Füllstand in diesem Jahr also über dem von 2024. Und doch ist der Wert kritisch. Denn 38,4 Prozent sind auch nach Angaben des Wasserversorgers wenig.
Teneriffa hofft auf wenig Hitzewellen und viel Regen
Damit die größte Kanaren-Insel mit diesem Tiefstand zurecht kommt, darf es im Sommer nur wenige Hitzewellen geben. Zudem müsste in den kühleren Monaten nun jede Menge Regen fallen. Bleibt eine von beiden Hoffnungen aus, werden die Stauseen im Hochsommer wohl kritische Stände erreichen.
Auch die Verteilung auf der Insel spielt eine Rolle. Denn im Süden sind die Stauseen voller. Im Norden gibt es hingegen aktuell nur einen Füllstand von rund 30 Prozent. Bleibt das so, dürfte vor allem die Landwirtschaft leiden.
Insbesondere Apfelbäume, Kastanien und Wein in den mittleren Lagen würden unter zu wenig Wasser leiden. Die Preise würden in der Folge möglicher Ernteausfälle steigen.
Hinzu kommen auch Probleme beim Kartoffel-Anbau. Für die Aussaat muss der Boden feucht sein. Bleibt die Situation der Stauseen unverändert, würde das zu landwirtschaftlichem Luxus.
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Dürre im Sommer? Trinkwasser-Stauseen auf Teneriffa laufen leer
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