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Montag, 2. November 2026
Fuerteventura

Fuerteventura zählt elf Tote im Wasser seit Jahresbeginn

Auf Fuerteventura ist ein Mann nach der Rettung aus dem Meer gestorben. Seit Jahresbeginn zählt die Notrufzentrale elf Todesfälle im Wasser, mehr als doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum.
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  • Ein 50 Jahre alter Mann starb in Costa Calma auf Fuerteventura nach seiner Rettung aus dem Meer.
  • Die Notrufzentrale zählt seit Jahresbeginn elf Tote bei Unglücken im Wasser auf der Insel.
  • Im Vorjahreszeitraum meldete die Zentrale fünf Tote, die Zahl hat sich also mehr als verdoppelt.
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Am Montag ist in Costa Calma auf Fuerteventura ein 50 Jahre alter Mann gestorben, nachdem man ihn aus dem Meer gerettet hatte. Gegen 10.37 Uhr ging bei der Notrufzentrale 112 die Meldung über einen bereits aus dem Meer geretteten Mann mit Anzeichen des Ertrinkens ein. Der Ort liegt in der Gemeinde Pájara im Süden der Insel.

Der Rettungsdienst entsandte einen Rettungshubschrauber mit Notarzt, einen Notarztwagen und einen Rettungswagen. Als die Helfer eintrafen, befand sich der Mann bereits im Herz-Kreislauf-Stillstand. Mit erweiterten Wiederbelebungsmaßnahmen versuchten sie, ihn zurückzuholen, allerdings vergeblich, sodass das medizinische Personal zuletzt nur noch den Tod feststellen konnte.

Ortspolizei und Guardia Civil übernahmen die polizeilichen Ermittlungen und halfen den Rettungskräften vor Ort, ebenso war die Feuerwehr von Pájara alarmiert worden. So steht es in der Einsatzmeldung zum Todesfall in Costa Calma, die die Regierung der Kanaren veröffentlichte. In Pájara hatte es in diesem Jahr schon vorher einen tödlichen Notfall im Wasser gegeben.

Fuerteventura: Elf Tote bei Unglücken im Wasser

Elf Menschen sind seit Jahresbeginn bei Unglücken im Wasser auf Fuerteventura gestorben, so die Zählung der Notrufzentrale 112, in der der Fall vom Montag schon enthalten ist. Im selben Zeitraum des Vorjahres hatte die Zentrale fünf Tote gemeldet, die Zahl hat sich also mehr als verdoppelt. Gezählt sind nur Fälle aus den Einsatzmeldungen der Zentrale, da nicht jeder Todesfall dort gemeldet wird.

Seit Juli kommen die Meldungen dichter. Tödliche Notfälle im Wasser verzeichnete die Notrufzentrale am 11. Juli, am 2. August und am 20. September in Pájara, dazu am 17. Juli und am 3. Oktober in La Oliva im Norden der Insel. Für Pájara ist der Tod des 50-Jährigen in Costa Calma damit der vierte solcher Fälle binnen knapp vier Monaten.

Dieser Beitrag

«Fuerteventura: 50-Jähriger stirbt nach Notfall im Wasser»

OrteCosta Calma (Pájara, Fuerteventura) · Pájara (Fuerteventura) · La Oliva (Fuerteventura)

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