Die spanische Verkehrsbehörde DGT hat bis zum 1. Oktober 31 Verkehrstote auf den Landstraßen der Kanaren registriert. Ihre Bilanz zur Verkehrssicherheit auf den Kanaren wies seit Jahresbeginn für Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro 17 Todesopfer aus. Das waren 32 Prozent weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum mit 25 Toten.
Zu den westlichen Kanaren zählen Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro. Dort sank die Zahl der tödlichen Unfälle von 23 auf 17.
Der Vorjahresvergleich für die Kanaren insgesamt lautete damit 40 zu 31 Tote auf Landstraßen. Zugleich ging die Zahl der tödlichen Unfälle von 38 auf 30 zurück.
Verkehrssicherheit auf den Kanaren: regional weniger Tote
Gran Canaria, Lanzarote und Fuerteventura verzeichneten 14 Todesopfer bei Unfällen auf Landstraßen. Gegenüber 15 Toten im Vorjahreszeitraum entsprach das einem Rückgang um 6,7 Prozent. Zugleich sank die Zahl der tödlichen Unfälle von 15 auf 13.
Der stärkere Rückgang auf den westlichen Inseln erklärte damit den kanarenweiten Wert. Im selben Zeitraum sank die Zahl der Todesopfer auf spanischen Landstraßen von 868 auf 820.
Unfallstatistik: Stadtverkehr fehlt in aktueller DGT-Bilanz
Die DGT-Zahlen erfassen ausschließlich Unfälle auf Landstraßen und nicht den Stadtverkehr. Für das Bezugsjahr 2024 weist das Statistikamt ISTAC auf den Kanaren 3857 Unfälle mit Opfern aus. Davon entfallen 1963 auf den innerörtlichen Verkehr.
Bei diesen Unfällen kamen 69 Menschen ums Leben, davon 46 auf Landstraßen und 23 im Stadtverkehr. Zudem erlitten 5401 Menschen Verletzungen, 443 von ihnen mussten im Krankenhaus behandelt werden.
Ein früherer Bericht über tödliche Unfälle auf den Kanaren beschreibt einen Anstieg der tödlichen Verkehrsunfälle. Die aktuelle DGT-Bilanz weist für beide Inselgruppen niedrigere Werte als im Vorjahreszeitraum aus.














«Neun Verkehrstote weniger auf Kanaren-Landstraßen - Westen gibt Ausschlag»
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