Die Guardia Civil hat am Flughafen Fuerteventura zwei Männer festgenommen und gegen einen dritten Beteiligten ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Wie erst jetzt bekannt wurde, stellten die Beamten bereits am 20. Mai bei einer Routinekontrolle drei Kilogramm Haschisch sicher. Den drei Passagieren wird ein Verbrechen gegen die öffentliche Gesundheit zur Last gelegt.
Der Zugriff erfolgte bei der Ankunft eines Fluges aus Sevilla. Bei einer stichprobenartigen Überprüfung fielen den Beamten verdächtiges Verhalten bei drei Passagieren auf. Daraufhin wurden die Personen identifiziert und ihr Gepäck durchsucht. In den Gepäckstücken fanden die Ermittler mehrere Pakete mit einer braunen, harzartigen Substanz, die mit Haschisch vereinbar war.
Die sichergestellten Drogen wurden der zuständigen Behörde zur Analyse übergeben. Die beiden Festgenommenen kamen zusammen mit den Verfahrensunterlagen und dem beschlagnahmten Haschisch vor das zuständige Gericht. Gegen die dritte Person wird ermittelt, ohne dass sie festgenommen wurde.
Drogenkontrollen am Flughafen Fuerteventura
Der Einsatz fand im Rahmen der routinemäßigen Präventivkontrollen statt, die die Guardia Civil regelmäßig in den Verkehrsinfrastrukturen der Kanaren-Insel durchführt. Die Guardia Civil auf Fuerteventura handelte dabei unter der funktionalen Aufsicht des Zollamts und der Verbrauchsteuerabteilung der Agencia Tributaria, der spanischen Steuerbehörde.
Verfahren gegen drei Passagiere auf Fuerteventura
Die Identität der beiden festgenommenen Männer sowie der dritten beschuldigten Person ist bisher nicht bekannt. Die Ermittlungen dauern an. Regelmäßig kommt es an den Flughäfen und Häfen der Kanarischen Inseln zu Drogenfunden. Die Kanaren gelten als Eingangstor für Drogen aller Art nach Europa. Daher wurden die Kontrollen in den vergangenen Jahren deutlich verstärkt.













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