Plátano de Canarias hat sich im Bericht „Brand Footprint 2026“ als meistgewählte Marke spanischer Verbraucher in der Kategorie Obst und Gemüse durchgesetzt. Die Herkunftsbezeichnung steht damit national auf Platz 1 ihrer Warengruppe. Erstellt wurde das Ranking vom Marktforschungsunternehmen „Worldpanel by Numerator“.
Eine zweite kanarische Marke schaffte es in die Spitzengruppe ihres Heimatmarktes: Agua Firgas belegt im Top-10-Ranking der am häufigsten gewählten Marken kanarischer Verbraucher den neunten Platz. Das Mineralwasser aus einer Quelle im Norden Gran Canarias ist die einzige lokale Marke in dieser Liste. Beschrieben wird es als historische Marke der Kanaren-Insel mit einer Kundentreue, die für eine regelmäßige Präsenz in den Haushalten des Archipels sorgt.
Der „Brand Footprint“-Bericht misst die reale Markenpräsenz in spanischen Haushalten. Erfasst wird, wie viele Familien eine Marke kaufen und wie häufig sie zu ihr zurückkehren. Auf den nationalen Spitzenrängen stehen Marken wie Coca Cola, ElPozo und Campofrío.
Plátano de Canarias führt Obst-Ranking in Spanien an
Spanische Marken haben im Bezugszeitraum des Berichts Haushaltspräsenz gewonnen, während multinationale Marken relativen Marktanteil verloren. ElPozo (Fleisch- und Wurstwaren) führt in der größten Anzahl spanischer autonomer Gemeinschaften, einschließlich der Kanarischen Inseln.
Die Marke Plátano de Canarias stammt von Bananenplantagen, die über die Kanarischen Inseln verteilt liegen. Seit Jahrzehnten gehört der Bananenanbau zu den tragenden Wirtschaftszweigen der Kanaren, vor allem auf Teneriffa und Gran Canaria.
Bananensektor der Kanaren unter Importdruck
Plátano de Canarias gilt als eines der zentralen Symbole der kanarischen Wirtschaft und als Botschafter der Kanaren außerhalb der Inseln. Die EU schützt die Bezeichnung als geografische Angabe, weshalb der Anbau allein auf den Kanarischen Inseln erlaubt ist.
Der Bananensektor steht jedoch stark unter Druck durch Importe und wachsenden Wettbewerb durch südamerikanische Bananen. Dennoch behauptet sich die Herkunftsbezeichnung im nationalen Ranking gegen multinationale Anbieter.
















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